Kategorie-Archiv: 2015

Herpes bei neugeborenen Welpen

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Helena Behm, eine sehr bekannte und erfahrene Kurzhaar-Züchterin aus Finnland freute sich über einen Wurf mit 12 Welpen, die allesamt innerhalb weniger Tage an Herpes-Virus eingegangen sind. Diese schreckliche Erfahrung schildert sie für uns als Züchter und wir bedanken uns für die Freigabe auf unserer Internet-Seite.

Wie die meisten schon wissen, hatten wir einen der schlimmsten Albträume, die man als Züchter nur haben kann – der Verlust aller neu geborenen Welpen. Die Menschen neigen offenbar dazu, zu mystifizieren oder Dinge zu übertreiben. Um Missverständnisse und Übertreibungen auszuschließen, will ich nachstehend die Fakten und Informationen zu diesem Fall schildern.

Meine Hündin „Fiona“ wurde versorgt und geimpft, wie es sich für eine bevorstehende Trächtigkeit gehört. Also, weder sie noch der Deckrüde hatten die Basis für eine Herpes-Infektion. Wäre das der Fall gewesen, hätte die Hündin die Welpen früher abgestoßen oder die Welpen wären schon bei der Geburt sehr schwach gewesen und damit in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand. Das war aber nicht so. Vermutlich hat die Hündin selbst ihre Welpen angesteckt durch Kontakt mit anderen Hunden. In der ersten Woche nach der Geburt hatten wir einige neue Hunde bei uns aufgenommen. Es wird vermutet, dass 60-90 % aller Hunde latente Herpes-Viren Träger sind. Erwachsene Hunde verkraften das aber gut, da sie weitere Schäden durch den Aufbau eines leichten Fiebers verhindern. Sie zeigen dann höchstens leichte Symptome wie Nasenlaufen, leichten Husten und evtl. auch Mandelentzündung. Herpes-Viren wachsen und vermehren sich in milden/kühlen Temperaturbereichen. Bei normalen 38° C können sich die Viren nicht vermehren. Deshalb haben erwachsene Hunde auch nur selten diese Probleme. Wenn sie Viren Träger sind, können sich diese aber z.B. bei Stress aktivieren. Bei neu geborenen Welpen ist das anders. Sie sind bei der Geburt gesund und vital und beginnen ihr Leben in großen Schritten. Während der ersten drei Wochen ist ihr „Thermometer“ sehr schwach, sie können ihre Temperatur nicht kontrollieren und kühlen daher sehr leicht aus. Wenn sie dann von Herpes-Viren belastet sind, können sie kein Fieber aufbauen um diese abzutöten. Bald leiden sie an Darmproblemen und Durchfall und stellen dann ihre Nahrungsaufnahme ein. Schon nach kurzer Zeit sind sie dann sehr stark geschwächt, atmen hastig und tief und bekommen kaum noch Luft. Das geht einher mit Darmblutungen und letztlich schreien sie vor Schmerzen bis sie nicht mehr lebensfähig sind. Die Inkubationszeit bei Herpes-Viren liegt bei ca. 6 – 9 Tagen. In diesem Fall war es wohl so, dass einer unserer eigenen Hunde Kontakt mit der Mutterhündin bekam. Sie hat dann ihre Welpen geleckt und damit wohl auch infiziert. Diese Situation ist zwar selten, aber wenn sie eintritt, bewirkt sie großen Schaden.

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Er und seine Geschwister verloren den Kampf gegen die Herpes-Viren

Wir Züchter sollten daraus lernen und in dieser Zeit den Kontakt mit anderen Hunden meiden, besonders in den letzten beiden Wochen der Trächtigkeit und in den ersten drei Wochen nach der Geburt. Gerade in dieser Zeit wäre es unklug große Zuchtschauen, Ausstellungen usw. zu besuchen, da die Gefahr weiterer Infektionen besteht, wie etwa Zwingerhusten, Herpes usw.

Wir haben drei Welpen an die Pathologische Chirurgie zur Untersuchung geschickt. Dabei wurde die Herpes-Infektion eindeutig als Todesursache festgestellt. Der Pathologe empfahl unbedingt die Impfung für alle weiblichen Zuchttiere. Er gab uns auch den Tipp, wenn der Verdacht auf Herpes-Viren besteht, die Heizungsanlage auf über 30° C   hochzufahren, damit Welpen, die noch keine Symptome zeigen, evtl. noch gerettet werden können. Durch die Anhebung der Raumtemperatur könnte das weitere Wachstum der Viren gestoppt werden.

Dies ist eine ganz traurige Geschichte, wo so viele Zufälle einen großen Verlust verursacht haben. Ich hoffe aber, hiermit anderen Züchtern zu helfen, damit in ihrem Zwinger so etwas hoffentlich nicht passiert.

Eine letzte Bemerkung noch: Ich möchte unbedingt betonen, dass es sich hierbei nicht um eine Krankheit in besonderen Zwingern, Blutlinien, Verbindungen usw. handelt, sondern es handelt sich hier um eine weit verbreitete Krankheit, die unserer ganzen Aufmerksamkeit bedarf. Sollte jemand noch spezielle Fragen haben, stehe ich mit Auskünften gerne zur Verfügung, soweit ich kann.

Freie Übersetzung des Originaltextes aus dem Englischen.

F.S.

Die schönste Hündin der IKP 2015

Die schönste Hündin der IKP 2015 in Zeil am Main stammt vom Klub Kurzhaar Artland Emsland!

 

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Ein Bericht von unserem Artland Emsland Klub-Mitglied Frau Andrea Melchheier:

Nach der Anmeldung im Prüfungsbüro begann nachmittags auf dem dahinterliegenden Sportplatz die Formschau. Es gab je zwei  Rüden-und  Hündinnenringe. Alle Hunde wurden von ausgewählten Zuchtrichtern genau angeschaut und beurteilt. Auffällig war, dass Emma von Fley in jedem Ring (zunächst Ring 3 der Hündinnen, dann der Ring aller V-Hündinnen) sehr schnell in die Mitte gerufen wurde. Dort sammelten sich immer die Hunde, die weiter für eine Rangierung ausgewählt wurden. Schließlich landete Emma unter den 17 schönsten Hündinnen, dann unter den schönsten 10,und schließlich unter den schönsten 5! Dort wurde sie an die Spitze gestellt und musste diesen Rang auch nach genauer Beurteilung und genauem Vergleich der 5 schönsten und anatomisch einwandfreien Hündinnen nicht wieder abgeben! Das bedeutete für mich als Führerin schon sehr viel Aufregung, Emma  jedoch blieb gelassen und total cool -wie immer.
Der folgende Tag begann mit der Feldarbeit, alles lief tadellos, um 10 Uhr fuhren wir zum Wasser. Dort erwartete uns ein sehr anspruchsvolles Wasser bezogen auf die Größe und die Deckung. Emma liebt Wasserarbeit und konnte sich hier noch mit einer 4h hinter der lebenden Ente auszeichnen. Sie arbeitete wie immer total selbstständig, suchte die Ente auf einer von mehreren Inseln, drückte sie heraus ,stöberte hinter der Ente genau in Richtung des Richterobmanns, so dass dieser keinen Schuß anbringen konnte, drückte dann die Ente nach unermüdlicher Stöberarbeit erneut aus dem breiten Schilfgürtel, so dass dann nach einiger Zeit die Ente erlegt werden konnte und von Emma sauber apportiert wurde. Als dann die Note 4h vergeben wurde, war ich schon sehr gerührt und sehr stolz auf meine Hündin!
Ab Mittag ging es dann wieder ins nahe gelegene Feldrevier, diese Prüfung haben dann vier von fünf Hunden aus unserer Gruppe erfolgreich abgeschlossen.
Zur Prüfung insgesamt kann man sagen, dass alles ganz hervorragend organisiert , das Feldrevier überdurchschnittlich mit Wild besetzt und das Wasser sehr anspruchsvoll war. Zudem hatten wir meiner Meinung nach sehr kompetente Richter, die praxisnah gerichtet und die Hunde gerecht beurteilt haben. Das ist leider nicht immer alles selbstverständlich!
Ein ganz großes Kompliment geht auch an die Prüfungsleiterin Frau Marica Schumacher und ihr Organisationsteam für diese von Anfang bis Ende gelungene IKP. Ebenfalls erwähnen möchte ich noch die außergewöhnliche Hubertusmesse und der  gelungene Festabend.

Andrea Melchheier

 

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IKP

Wir gratulieren Frau Katharina Droste und ihrer V-Hündin Emma von Fley zur bestandenen IKP-Prüfung. Emma von Fley hat die Prüfung im 1. Preis bestanden.

Dem Gespann Andreas Pecuch und Watson von der Fuchshöhe fehte es leider an „Sucherglück“. Sie blieben auf der IKP-Prüfung ohne Preis.

VGP II in Ladbergen

Ladbergen – immer eine Reise wert

VGP II in Ladbergen am 31.10. und 1. 11. 2015

….das hatten sich wohl auch die Teilnehmer der VGP II gedacht. Immerhin kam ein Teilnehmer aus Spanien und eine Teilnehmerin aus Schweinfurt reiste gleich mit zwei Prüflingen an.

Warum also gerade Ladbergen, wo es doch auch viele andere Prüfungsorte in Deutschland gibt. Der Hauptgrund liegt sicher darin begründet, dass es hier ausgesuchte Reviere gibt, die auch in der heutigen Zeit immer noch ein prächtiges Wildaufkommen vorweisen können. In vielen Revieren ist Wild leider Mangelware geworden, wie man landauf und landab lesen kann. Umso wichtiger ist es, gerade bei einer VGP, den Hunden alle Chancen zu bieten, ihre Vorzüge und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ein weiterer Grund ist sicherlich der, dass einige der Prüflinge diese Vorzüge bereits in vorhergehenden Tests (Derby/Solms) genießen konnten.

Die Vorbereitung der für uns so wichtigen „Meisterprüfung“ hatte unser Vorsitzender Helmut Dierker mit seinem Partner Dr. Hartwig Rolle und dem „Altmeister“ Gustav  Sendner übernommen. Damit waren alle Voraussetzungen gegeben, eine VGP, der Prüfungsordnung entsprechend, in allen Details sicher  durchzuführen.

Am Morgen des letzten Oktobertages trafen sich dann Prüflinge und Richter im Jagdhaus in Ladbergen. Bei einer kleinen Stärkung, nach der zum Teil doch recht langen Anreise, wurden zunächst die Regularien erledigt. Es folgte die lt. Prüfungsordnung wichtige Richterbesprechung und die Auslosung der Schweiß-Fährten. In den Revieren zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite und die Hunde ihr Können. Ob im  Wald, im Feld, am Wasser oder in den Gehorsamsfächern, überall wird den Hunden Höchstleistung abverlangt. Hier zeigt sich die gute Vorbereitung der Hunde in den einzelnen Fächern, von denen es reichlich gibt. Die Aufgabe der Verbandsrichter ist es nun heraus zu filtern, bei welchen Aufgaben ein Hund wirkliche Höchstleistungen zeigt, das sich dann auch im Prädikat niederschlägt. So war u. a. ein Hund als „Totverweiser“ ausgebildet und konnte dieses Zusatzfach auf der Schweiß-Fährte auch unter Beweis stellen. Ein anderer brillierte auf der Schweiß-Fährte so sehr, dass er dafür die Höchstnote 4h bekam. Eine Hündin zeigte ihre besondere Stärke bei der Wasserarbeit und erhielt dafür die Höchstnote und ebenso in der Nasenleistung 4h. Das Gesamtergebnis dieser Prüfung zeugt von der erstklassigen Vorbereitung der Hunde und der vorzüglichen Qualität der Reviere.

Nachstehend nun die Ergebnisse:

  1. Neska del Valle de Carranza  geführt als Totverweiser , Nase 4h                                                 1. Preis mit 342 Punkten, Führer: Manuel Sainz, Madrid (Spanien)
  2. Gaja vom Höllental     geführt als Riemenarbeit 4h                                                                            1. Preis mit 332 Punkten, Führerin: Katharina Weidlein, Schweinfurt
  3. Imelie  vom Kalkrieser Berg                                                                                                                   1. Preis mit 331 Punkten, Führerin: Britta Kohl, Bramsche
  4. Frieda vom Höllental       Stöbern o. Ente und Nase 4h                                                                                  1. Preis mit 336 Punkten, Führerin:  Katharina Weidlein, Schweinfurt

Zum Abschluss dieser beiden Prüfungstage konnte André Schiebener als Geschäftsführer unseres Klubs die Zeugnisse an die hoch zufriedenen Führerinnen und Führer überreichen. In gemütlicher Runde klang dieses Ereignis aus und manchem Teilnehmer standen viele Stunden Rückfahrt bevor. Aber das Ergebnis hat gezeigt, Ladbergen ist immer eine Reise wert.

Darüber hinaus haben folgende Hunde die „Bringtreue“-Prüfung bestanden:

BTR 1. Neska del Valle de Carranza  DK LOE 216730 H brschl. gew: 11.07.2013

Z., E. u. F.: Manuel Sainz, Aptdo. 44, 28690 Madrid bestanden

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BTR 2. Vargas vom Burgwald  DD 225727 R gew: 22.05.2014

E. u. F.: Dr. Hartwig Rolle, Beethovenstr. 17, 49124 Georgsmarienhütte bestanden

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BTR 3. Caligula Contiomagus  058/14 R braun gew: 17.10.2013

E. u. F.: Malte Wolter, Prozessionsweg 30, 59227 Ahlen bestanden

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BTR 4. Frieda vom Höllental  0803/13 H schw. gew: 30.04.2013

Z., E. u. F.: Katharina Weidlein, Vorderer Kindleinsweg 6, 97424 Schweinfurt bestanden

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BTR 5. Gaja vom Höllental  0404/14 H brschl. gew: 23.01.2014

Z., E. u. F.: Katharina Weidlein, Vorderer Kindleinsweg 6, 97424 Schweinfurt bestanden

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Auch hierzu unseren herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Ho-Rüd-Ho

3.11.2015 FS

 

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VGP I Coesfeld

….wahrhafte Meister(prüfungs)-Leistungen

VGP um Coesfeld am 24. Und 25. Oktober 2015

Wieder einmal war es soweit – die erste VGP dieses Jahres stand vor der Tür. Die Verbands-Gebrauchs-Prüfung ist wohl die Krönung der jagdlichen Ausbildung unserer Jagdgebrauchshunde. Nicht umsonst spricht man auch von der „Meisterprüfung“. Hier müssen die Hunde zeigen, was sie können – und das ist nicht wenig. Immerhin über 30 verschiedene Aufgaben sind an diesen beiden Prüfungstagen meisterlich zu erledigen und dabei kann ganz schnell etwas daneben gehen. Hunde, die dieses Examen bestehen, sind nicht nur aus züchterischer Sicht wertvoll, sondern auch wichtig für den waidgerechten Betrieb der praktischen Jagd.

Gemeldet waren 8 Hunde, die sich diesen Aufgaben stellten. Die sehr guten Reviere präsentierten sich von ihrer besten Seite, umgeben von einer bunten, herbstlichen Aura in Hülle und Fülle. Das hohe Wildaufkommen  brachte die besten Voraussetzungen für die Bewältigung der von den Hunden geforderten Aufgaben. Diese sind in vier Bereiche unterteilt, I. Waldarbeit, II. Wasserarbeit, III. Feldarbeit und IV. Gehorsam. Gerade in der Vielseitigkeit dieser Prüfung liegt für manchen Hund  das Problem. Aber gerade dieser ständige Wechsel zwischen den Aufgaben ist für die waidgerechte Praxis unverzichtbar. Die beiden Prüfungstage brachten aber, dank der hervorragenden Ausbildung und Vorbereitung, beachtliche Ergebnisse. Aber, wo Licht ist, ist auch Schatten – und mancher Hundeführer hatte sich den Ausgang der Prüfung sicher anders vorgestellt. Neben den wirklich hervorragenden Revieren, wofür wir uns auch an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken, sind ebenso erfahrene  Verbandsrichter wichtig. Sie müssen in der Lage sein, auch in schwierigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu gehört nicht nur die richtige Auslegung der Prüfungsordnung sondern auch eine gehörige Portion praktischer Erfahrung. Nachstehend die Ergebnisse der beiden Prüfungsgruppen.

Gruppe I

Aik vom Kurricker Berg, DK

I. Preis mit 334 Punkten und Armbruster Haltabzeichen

Führer: Thorsten Allendorf, Drensteinfurt

Abby vom Gattberg, DK

I. Preis mit 326 Punkten (2 x 4h Nase, Vorst.) und Armbr. Haltabzeichen

Führer: Dr. Rudolf Gövert, Münster

Andra vom Kurriker Berg, DK    ohne Preis

Führer: Thorsten Allendorf, Drensteinfurt

Aura vom Kurriker Berg   nicht erschienen

 

Gruppe II

Oskar von Heek DL

I. Preis mit 337 Punkten und Bringsel-Verweiser

Führer: Heinz Amtshove, Heek

Jack vom Dinkelhof DK

I. Preis mit 334 Punkten

Führer: Ekkehart Schieffer, Lippstadt

Jago vom Dinkelhof DK

III. Preis mit 292 Punkten

Führer: Paul Bockholt, Heek

 

Erfreulich war auch, dass wiederum zwei Erstlingsführer dieses hohe Ziel erreichen konnten. Dazu unseren ganz besonderen Glückwunsch.

Nach dem gemeinsamen Essen im Festsaal Heidehof in Goxel/Coesfeld erfolgte die Preisverteilung durch unseren Geschäftsführer André Schiebener, der auch die Suchenleitung übernommen hatte. In einer kleinen Laudatio dankten die Anwesenden André Schiebener für seine langjährige, konstante Arbeit für den Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. und ebenso Paul Bockholt. Er hatte im Vorfeld die Reviere besorgt und sorgt sich auch um die jungen Nachwuchsführer in Theorie und Praxis. Seine Erfolge können sich sehen lassen und dafür gebührt ihm besonderer Dank. Mit „Hörner“- Klang von Paul Kröger und seinen „Dönkes“ klangen diese beiden Prüfungstage in angenehmer Atmosphäre aus. Für die bevorstehenden Niederwild-Jagden wünschen wir allen Ho-Rüd-Ho und Weidmannsheil.

FS

 

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Ergebnisse Solms 10.10. und 17.10.2015

Solms, am 10.10.2015 in Bad Essen

1. Clementine Contiomagus  F.: Sascha Schmitt  I. Preis

2. Caligula Contiomagus  F.: Malte Wolter  I. Preis

3. Nanuk Rothenuffeln  F.: Joachim Rollmann  I. Preis

4. Quiana vom Römerbach  F.: Walter Gallisch  I. Preis

HZP

5. Fidi von Horum  F.: Malte Wolter           180PKT/ I. Preis

 

Solms, am 17.10.2015 in Ladbergen

1. Eika vom Hegeholz  F.: Andreas Pecuch  II. Preis

2. Juno vom Kalkrieser Berg  F.: Ludwig Groß-Klubmann  I. Preis

AZP

3. Grando vom Wittlager Land  F.: Dieter Weiterkamp  III. Preis

…..der Anfang ist gemacht – SOLMS I in Coesfeld

Das war die erste, von insgesamt 3 ausgeschriebene Solms-Prüfungen. Bei gutem, herbstlichen Wetter trafen sich 13 Führer mit ihren Hunden in Coesfeld. Diese Anlagenprüfung verlangt von den Hunden, neben den schon auf dem „Derby“ (Jugendsuche) geforderten Fächern, zusätzliche Arbeiten im Feld und am Wasser. Begonnen wird aber mit den schon beim Derby gezeigten Prüfungsfächern, wie z. B. Suche, Nase, Vorstehen, Führigkeit und Gehorsam. Dazu kommen dann die neuen, wie Haarwild und Federwildschleppe und die Wasserarbeit. Der Sinn liegt darin festzustellen, ob die schon beim Derby gezeigten Fähigkeiten gefestigt und  vertieft werden konnten. In der Vorbereitung dieser „Aufbau-Arbeit“ werden von den Hundeführern/Ausbildern viel Sachverstand, Geduld und eine gute Hand verlangt. Junge, noch unerfahrene Führer bekommen, wenn gewünscht, dazu notwendige Hilfen von erfahrenen, alten „Hasen“ unseres Klubs. Informationen dazu gibt es auf unserer Web-site www.dk-artland-emsland.de Die Prüfungsleitung lag wiederum in den bewährten Händen unseres Geschäftsführers André Schiebener. Er sorgte, gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, für einen reibungslosen Ablauf des Geschehens. Für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung sind unbedingt geeignete, wildreiche Reviere notwendig. Dafür bedankte sich André Schiebener bei Dr. Dr. Rainer Börsting und Paul Bockholt sowie bei Helmut Dierker. Genauso wichtig sind aber auch erfahrene Verbandsrichter, die die gezeigten Leistungen der Hunde korrekt beurteilen. Während der Prüfung werden die Prüflinge durch den/die Obmann/frau öffentlich über den Stand der Leistungen informiert, sodass  jeder Hundeführer weiß, wo „der Schuh“ drückt. Bei guter Vorbereitung meistern unsere Hunde diese Aufgaben ohne Probleme. Aber jeder, der einmal einen Hund geführt hat weiß, dass plötzlich Schwierigkeiten auftreten können, die der Hund vorher nie gezeigt hat. Auch Hunde dürfen mal einen  schlechten Tag haben – wir sollten das akzeptieren. Selbst wenn das Ziel mal nicht erreicht wird, der Hund bleibt genauso lieb und gut, wie er vorher war !!!. Wie gut der Leistungsstand bei dieser Prüfung war, zeigt das Gesamtbild. Nur ein Hund konnte das Ziel nicht erreichen. Alle anderen erhielten nachstehende Ergebnisse:

Gruppe I HZP (Herbstzuchtprüfung) und AZP (Alters-Zuchtprüfung)
Max vom Flaßdiek, Führer Wigbert Brüning, Heek 2. Preis mit 171 Punkten
Eika vom Brinker Esch, Führer Willi Ruhoff, Ahaus 3. Preis mit 175 Punkten
Seppo vom Ahler Esch, Führer Berhold Stein, Ahaus 1. Preis mit 179 Punkten
Harras vom Dinkelhof, Führer Philipp Overhaus, Lüdinghausen ohne Preis

Gruppe II Solms
Jago vom Dinkelhof, Führer Paul Bockholt, Heek 1. Preis
Karlos vom Dinkelhof, Führer Theo ten Elzen, NL Haaksbergen 3. Preis
Jack vom Dinkelhof, Führer Ekkehart Schieffer, Lippstadt 1. Preis
Eyk von Fley, Führer Dr. Franz Stemmer, Geseke 1. Preis

Gruppe III Solms
Ella Tecklenburg, Führer Helmut Dierker, Bad Essen 2. Preis
Arko vom Gattberg, Führer Andre Dierker, Bad Essen 1. Preis
Abby vom Gattberg, Führer Dr. Rudolf Gövert, Münster 1. Preis
Nick Rothenuffeln, Führer Timo Balgenort, Belm 2. Preis
Lord vom Peenestrom, Helmut Dierker, Bad Essen 1. Preis

Dieser herbstliche Prüfungstag endete mit einem gemeinsamen Essen und der Preisverteilung. Zur Freude aller Anwesenden verschönte Paul Kröger mit seinem Jagdhorn und der „Kurzhaarfanfare“ diesen Abschluss. Für die bevorstehenden Niederwild-Jagden wünschen wir „Ho-Rüd-Ho“ und Waidmannsheil.

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Anbei noch eine Galerie unseres Mitglieds Dr. R. Gövert.

Zuchtschau 2015

Adel und Schönheit mit Hörnerklang

Der 21.Juni 2015 stand ganz in Zeichen der Deutsch-Kurzhaarzucht. In dem charmanten und großräumigen Areal des „Herminen Hof“ der Familie Groß-Klußmann Kalkriese, fand wiederum die diesjährige Zuchtschau unseres Kurzhaarklubs Artland-Emsland e. V. statt.

Hausherr und Zuchtwart  Ludwig Groß-Klußmann führte souverän und unterhaltend durchs Programm, welches traditionell, mit der weit über die Heimatgrenzen hinaus bekannten Jagdhornbläser-Gruppe des Hegerings Engter, unter musikalischer Leitung von Herrn Markus Zahn, begleitet wurde.

Als Formwertrichter konnten Frau Marica Schumacher und Herr Ferdinand Schlattmann gewonnen werden.  Beide verfügen über langjährige Erfahrungen und man spürte die Leidenschaft und Freude wie sie auf jeden einzelnen Hund eingingen und ihn so beschrieben, dass es auch für den Hundelaien leicht verständlich war.

Im Ergebnis erreichten die Züchter im Kurzhaarklub Artland-Emsland die sich selbst auferlegten Ziele mit erstklassigen Ergebnissen, was uns mehr als positiv in die Zukunft blicken lässt. In enger Auslegung der Zuchtordnung Deutsch-Kurzhaar wurde besonderer Wert auf Typ, Gangwerk, Größe, Nervenkostüm und Gesamterscheinung bei der Vorstellung gelegt. Erfreulich war auch, dass keine Zahn- oder Augenfehler festgestellt wurden.

Unser besonderer Dank gilt allen Helfern und Organisatoren, die im Hintergrund arbeiten und hier nicht namentlich erwähnt wurden, denn ohne sie könnten wir nicht so erfolgreich arbeiten.

Die Ergebnisse:

Jugendklasse Rüden:

Jago vom Dinkelhof  Formwert: sehr gut/1
Z., E. u. F.: Paul Bockhold, Düstermühlenweg 31, 48619 Heek

Balko vom Teufelsmoor  Formwert: sehr gut/2
Z.: G. Wienöbst, 26219 Bösel
E. u. F.: Kaj Jensen, Tuborgvej 55, DK-4540 Farevejle

Jack vom Dinkelhof  Formwert: sehr gut/3
Z.: P. Bockhold, 48619 Heek
E. u. F.: Ekkehart Schieffer, Im Heidekamp 13, 59555 Lippstadt

Fox von Neuenbunnen  Formwert: sehr gut
Z.: W. Bertke
E. u. F.: Nico Dierksmeyer

Karlos vom Dinkelhof  Formwert: sehr gut
Z. u. E.: Paul Bockhold, Düstermühlenweg 31, 48619 Heek
F.: Theo ten Elzen, Kattendamsweg 25, NL-7482 NM Haaksbergen

Arko vom Gattberg  Formwert: sehr gut
Z.: A. Meyer zu Farwig, 49491 Belm
E. u. F.: Andre Dierker, Ludwigsweg 6, 49152 Bad Essen

Zico von der Fuchshöhe  Formwert: sehr gut
Z.: Silvio Liebers, Holzumfelde
E. u. F.: Marcel Driezes, Borkeldsweg 22, NL-7451 SM Holten

Jip vom Dinkelhof  Formwert: sehr gut
Z.: P. Bockhold, 48619 Heek
E. u. F.: Linda van Poppel, Maasstraat 8, NL-6067 BC Linne

Nanuk Rothenuffeln  Formwert: sehr gut
Z.: W. Wischmeyer, Hille
E. u. F.: Joachim Rullmann, Linner Str. 1, 49152 Bad Essen

Nick Rothenuffeln  Formwert: sehr gut
Z.: W. Wischmeyer, Hille
E. u. F.: Timo Balgenort, Power Weg 211, 49191 Belm

Karlo vom Kalkrieser Berg  Formwert: gut
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Georg Rolfes, Bedinghausen, 49584 Fürstenau-Schwagstorf

Altersklasse Rüden:

Nikolaus vom Pittental  Formwert: vorzüglich/1
Z.: A. Ungersböck, Leonberg
E. u. F.: Sven Vollmer, Bruchweg 5, 59590 Geseke

Harras vom Dinkelhof  Formwert: vorzüglich/2
Z.: ZG vom Dinkelhof, 48619 Heek
E. u. F.: Philipp Overhaus, Ächterste Bockhorst 17, 59348 Lüdinghausen

Juno vom Kalkrieser Berg  Formwert: sehr gut/1
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Marinus Vos, Kleine Enkweg 6, NL-7383 DC Voorst

Eyk von Fley  Formwert: sehr gut/2
Z.: Dr. K. Weskott, 59399 Olfen
E. u. F.: Dr. Franz Stemmer, In der Helle 17, 59590 Geseke

Aik vom Kurricker Berg  Formwert: sehr gut/3
Z., E. u. F.: Thorsten Allendorf, Kurrick 4, 48317 Drensteinfurt

Iwan vom Kalkrieser Berg  Formwert: sehr gut
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Werner Lübbe, Dr.-Hermann-Siemer-Str. 20, 49377 Langförden

Colt Contiomagus  Formwert: gut
Z.: S. Schmitt, 21379 Lüdersburg
E. u. F.: Maik Berger, Billenweg 35, 21465 Wentorf

Jugendklasse Hündinnen:

Venjal vom Upstalsboom  Formwert: sehr gut/1
Z.: E. Frerichs, 26605 Aurich
E. u. F.: Joachim Schulz, Doraweg 15, 26384 Wilhelmshaven

Veerle vom Upstalsboom  Formwert: sehr gut/2
E.: S. Gäbelein, 26316 Varel
F.: Joachim Schulz, Doraweg 15, 26384 Wilhelmshaven

Vroni vom Upstalsboom  Formwert: sehr gut/3
Z.: E. Frerichs, 26605 Aurich
E. u. F.: Silvia Gäbelein, Hogenellweg 10, 26419 Schortens

Quiana vom Römerbach  Formwert: sehr gut
Z.: E. Kopp, 8212 Pichelsdorf
E. u. F.: Walter Galisch, Süberweg 24, 49090 Osnabrück

Eika vom Hegeholz  Formwert: sehr gut
Z.: H. Freihof, 23948 Damshagen
E. u. F.: Andreas Pecuch, Bergstr. 11, 32257 Bünde

Ella Tecklenburg  Formwert: sehr gut
Z.: E. Wallmann, 49545 Tecklenburg
E. u. F.: Helmut Dierker, Ludwigsweg 6, 49152 Bad Essen

Polly vom Holtvogt  Formwert: sehr gut
Z.: M. Lemmermöhle, 49632 Essen
E. u. F.: Tobias Hagemann, Heinrich-Wlecke-Str. 23, 32369 Rahden

Kira vom Kalkrieser Berg  Formwert: sehr gut
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Wilhelm Hopmann, Bauerbrinkerstr. 34, 32369 Rahden

Abby vom Gattberg  Formwert: gut
Z.: A. Meyer zu Farwig, 49491 Belm
E. u. F.: Dr. Rudolf Gövert, Münsterstr. 97, 48155 Münster

Altersklasse Hündinnen:

Anik vom Quendorfer See  Formwert: vorzüglich/1
Z.: B. Dobben, 48496 Quendorf
E. u. F.: Albert Wildeman, G.J. Kappentweg 4A, NL-8124 RC Wesepe

Clementine Contiomagus  Formwert: vorzüglich/2
Z., E. u. F.: Sascha Schmitt, Lüdersburger Str. 17, 21379 Lüdersburg

Emma von Fley  Formwert: vorzüglich/3
Z. u. E.: Dr. K. Weskott, 59399 Olfen
F.: Franz Maas-Peitzmeier, Geseke

Jara vom Kalkrieser Berg  Formwert: vorzüglich/4
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Marinus Vos, Kleine Enkweg 6, NL-7383 DC Voorst

Najia vom Sparta  Formwert: sehr gut/1
Z.: M. Boutsikakis, USA
E. u. F.: B. Hannesch, Brammenweg 1, 49134 Wallenhorst

Yette von der Fuchshöhe  Formwert: sehr gut/2
Z.: Silvio Liebers, Holzumfelde
E. u. F.: Andre Kaczensky, Soeleckengarten 7, 38486 Klötze

Isabella vom Kalkrieser Berg  Formwert: sehr gut/3
Z.: L. Groß-Klußmann, 49565 Bramsche
E. u. F.: Sascha Schmitt, Lüdersburger Str. 17, 21379 Lüdersburg

Dala von der Tannenburg  Formwert: sehr gut
Z.: M. Meyer Lührmann, 49586 Merzen
E. u. F.: Andre Kaczensky, Soeleckengarten 7, 38486 Klötze

Hanni vom Gerstener Weh  Formwert: sehr gut
nach: Dingo von der Hansaburg  1126/07
Z., E. u. F.: Heinrich Wesselmann, Zum Weh 6, 49838 Gersten

Nadja von den Donauwirbeln  Formwert: sehr gut
Z.: C. Pauna, R-Peris E.: D. Eickhorst, 49124 Georgsmarienhütte
F.: Lotta Hensel, Im Ährenfeld 4A, 49124 Georgsmarienhütte

Asta vom Quendorfer See  Formwert: sehr gut
Z.: B. Dobben, 48496 Quendorf
E. u. F.: Glenn Bredum, Thorsvej 21, DK-4100 Ringsted

Finja von der Nachtweide  Formwert: sehr gut
Z.: C. Höhne, 39579 Buchholz
E. u. F.: Gerd Meyer, Gerhart-Hauptmann-Str. 14, 49163 Bohmte

Andra vom Kurricker Berg  Formwert: sehr gut
Z.: T. Allendorf, 48317 Drensteinfurt
E. u. F.: Ingo Sander, Kurrick 7, 48317 Drensteinfurt

Xana von der Wenge  Formwert: gut
Z.: F. Wethmar, Dortmund
E. u. F.: Christian Willenbrink, Wessenhorst 23, 59320 Enniger

D. H.

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Und hier noch eine schöne Galerie eines unserer Mitglieder, danke.

 

Sonne über Dinklage

Die 19. Zuchtrüden-Vorstellung Deutsch-Kurzhaar war ein voller Erfolg. Besucher aus dem In- und Ausland voll des Lobes über diese Veranstaltung, die es seit  40 Jahren gibt. 

Gruppenfoto Zuchtrüden-Vorstellung Dinklage 2015

(Bitte anklicken für größere Ansicht)

Am 7. Juni 2015 fand die 19. Zuchtrüden-Vorstellung für Deutsch-Kurzhaar in Dinklage statt. Bei strahlender Sonne und angenehmen Temperaturen konnte der Zuchtwart des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. Ludwig Groß-Klußmann die Gäste begrüßen. Sein besonderer Gruß ging an den Präsidenten des Kurzhaar-Verbandes Michael Hammerer und seiner Gattin. Auch die, zum Teil von weither angereisten, Rüden Besitzer und Gäste, einige auch aus dem Ausland, wurden herzlich begrüßt. Begleitet und unterstützt wurde er dabei mit „Hörner Klang“ von Antje Engelbarth-Schmidt und Tochter Heike. Beide sind ausgezeichnete Könner am Jagdhorn und brillierten besonders mit der vorgetragenen „Kurhaar-Fanfare“ in reinster Klangform.

Diese Veranstaltung geht zurück auf das Jahr 1974. Damals hatte Prof. Dr. Alfons Lemper die Idee, an zentraler Stelle den Züchtern im Norddeutschen Zuchtgebiet leistungsstarke, zuchttaugliche Rüden vorzustellen. Mit dem damaligen Vorsitzenden des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. Horst-Dieter Schiebener wurde der Plan umgesetzt und hat auch heute, nach 40 Jahren nichts an Attraktivität verloren – „Gutes ist durch nichts zu ersetzen“.  Vorgestellt wurden ausgesuchte Rüden, die zuchttauglich sind und mindestens die Verbands-Gebrauchsprüfung nachgewiesen haben. Aus züchterischen Gründen wurde der Wunsch laut, auch Rüden aus anderen Landesteilen zuzulassen. So konnten die beiden Kommentatoren, Tierarzt Marcel Krenz aus Walchow (Mitglied des DK-Präsidiums) und der Ehrenvorsitzende des Klubs Artland-Emsland e. V. Ferdinand Schlattmann 39 vorgestellte Rüden präsentieren. Immerhin waren 26 bekannte Zwinger aus dem Deutsch-Kurzhaar Lager beteiligt. Nicht wenige dieser Zwinger sind Stützen der DK-Zucht und das seit vielen Jahren. Jeder Rüde war in einem über 80Seiten starken Katalog mit Bild und allen Angaben zur Prüfungslaufbahn, Größe, HD-Untersuchung, Züchter und Besitzer nebst Ahnentafel aufgeführt. Sehr informativ und ein unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden Züchter. Mit Fachwissen gespickt, gekonnt und auch mit aufheiternden Worten verstanden die Kommentatoren es in gewohnter Manier, die Rüden im Ring zu besprechen. Dabei waren Informationen zum Charakter, zum Blutaufbau, zu besonderen Eigenschaften und zu herausragenden Stärken besonders wichtig. Die Züchter  hatten so die Möglichkeit sich umfassend über jeden Rüden zu informieren. Genauso wichtig wie die Veranstaltung selbst waren auch die Gespräche der Zuschauer und Züchter unter einander. Hier wurde mancher Tipp und Hinweis weiter gegeben und davon lebt letztlich das ganze Zuchtgeschehen.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. Helmut Dierker bei allen Beteiligten, die zur Ausrichtung dieser sehr gelungenen Veranstaltung beigetragen haben. Sein besonderer Dank ging an seinen Stellvertreter Bernd Hönemann und seiner Gattin Gisela. In all‘ den vergangenen Jahren haben sie vor Ort für die Organisation und den reibungslosen Ablauf gesorgt. Darüber hinaus dankte er Frau Marica Schumacher, die seit vielen Jahren für die Vorbereitung und die Erstellung des Kataloges sorgt,  André Schiebener, den Geschäftsführer, der dankenswerter Weise die restlichen Arbeiten übernommen hatte. Auch hier hat sich einmal mehr gezeigt, dass viele Dinge nur in Gemeinschaftsarbeit zu erledigen sind.

Mit einem Gruppenfoto ging diese hoch interessante Veranstaltung zu Ende. Ein kleines Präsent für jeden Rüden Besitzer soll an diesen Tag in Dinklage erinnern. Interessenten, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, können den Katalog für 5 € plus Versandspesen bei der Geschäftsstelle unter www.dk-artland-emsland.de bestellen.

Ferdinand Schlattmann

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Derby IV in Ladbergen

Ende gut – alles Gut ….

hätte das Motto des heutigen Tages sein können. Heute, am vorletzten Tag im April 2015 fand das 4. und letzte Derby in diesem Jahr statt. Ziel war diesmal das Forst-Jagdhaus Dierker in Kattenvenne/Ladbergen in NRW. Gemeldet hatten sich Gespanne aus vielen Landesteilen und aus den Niederlanden. Ausgeschrieben war diese Prüfung als Derby, VJP und BTR. Interessant auch die Zusammensetzung der Gruppen. Aus der Lüneburger Heide war Sascha Schmitt, ein international anerkannter Hundführer/Ausbilder und Autor für eine bekannte Jagdzeitschrift,  mit seinem Deutsch-Langhaar-Rüden „Fidi von Horum“ angereist. Interessant deshalb, da dieser Rüde einer Anpaarung Deutsch-Langhaar mal Deutsch-Kurzhaar entstammt. Eine vom Verband Deutsch-Langhaar gewollte Einkreuzung mit Deutsch-Kurzhaar, um bestimmte genetische Eigenschaften  zu verbessern. Aus dem Süden der Republik war der 1. Vorsitzende des Kurzhaar-Klub Süd-West Andreas Thomschke aus Ober-Ramstadt angereist, um seine Deutsch-Kurzhaar-Hündin „Assi vom Pfau-Haus“ vorzustellen. Eine Import-Hündin, die in Rumänien gezogen wurde – auch eine Möglichkeit, Fremdblut einfließen zu lassen. Große Entfernungen und evtl. noch strapaziöse Anfahrten dazu, halten interessierte Führerinnen/Führer offenbar nicht davon ab, ihre Hunde in den immer wieder gut besetzten Revieren, die unserem Klub seit Jahren zur Verfügung stehen, prüfen zu lassen. Wenn dann, wie auch heute, das Wetter seinen Teil dazu beiträgt, macht es große Freude, so einen Prüfungstag zu erleben und zu genießen. Die Suchenleitung hatte unser 1. Vorsitzender Helmut Dierker persönlich übernommen. Ihm standen erfahrene Richter und Revierführer zur Verfügung. In zwei Gruppen aufgeteilt ging’s dann ins Revier. Obwohl schon bestellte schwarze Ackerflächen die Brachen abgelöst hatten, konnte das Wild Ruhe und Deckung in den Getreideflächen finden. Weitläufige Wiesen war der Tummelplatz für auffallend viele Hasen, die in anderen Landesteilen  schon zu beklagen sind. Eine unbedingte Voraussetzung für die korrekte Durchführung einer Hundeprüfung ist eben der Wildbesatz – und das war heute wiederum gegeben. Offenes Richten gehört lt. Prüfungsordnung ebenfalls dazu. Somit kann sich jeder Führer/in orientieren, was aus Sicht der Richter gut oder auch weniger gut war. Dann kann ein Prüfungstag reibungslos und harmonisch seinen Lauf nehmen, denn am Ende steht die Summe der gezeigten Leistungen.

Hier die Ergebnisse:

Gruppe I.

Fidi von Horum DL (Deutsch-Langhaar) geführt von Sascha Schmitt, Lüdersburg auf der VJP (Verbands-Jugend-Prüfung) mit 71 Punkten

Jack vom Dinkelhof DK geführt von Ekkehart Schieffer, Lippstadt I. Preis  (bes. Glückwunsch, da sein 1. Hund)

Gaja vom Höllental DK geführt von Katharina Weidlein, Schweinfurt I. Preis mit 4h (vorzüglich) für die gezeigte Nasenleistung

Assi vom Pfau-Haus DK geführt von Andreas Thomschke, Ober-Ramstadt I. Preis mit 4h (vorzüglich) für Nase und Suche

Gruppe II.

Juno vom Kalkrieser Berg DK geführt von Kai Kretschmer, Bramsche I. Preis mit * Andreas-Stern

Rocky Waidmanns DK geführt von Ute Grohs, Dreieich bei Frankfurt mit 1. Preis

Nicht so gut lief es für unsere Kurzhaar-Freunde aus den Niederlanden. Sie hatten ihre Hunde

Asisi van Kallisto DK und Zico von der Fuchshöhe DK

für die Bringtreue-Prüfung (BTR) gemeldet. Leider fanden beide Hunde nicht zum Fuchs und konnten somit die Prüfung nicht bestehen. Diese Prüfung ist nicht einfach, dass weiß mancher Hundeführer aus eigener Erfahrung. Der Fuchs schmeckt nicht jeden Tag, auch dem Hund nicht – und unsere Hunde sind viel schlauer als wir denken.

Nach der Preisverteilung und Übergabe der Zeugnisse ging auch der letzte Derby-Prüfungstag zu Ende. Eine angeregte Diskussion über Zuchtziele und Veränderungen Jagd/Hund beendete den Tag, an den wir uns alle gerne erinnern. Herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Ho-Rüd-Ho !!

F.S.

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Einen Dank auch an unsere niederländischen Freunde für die erstellten Impressionen.

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Derby III um Coesfeld 2015

Ein gutes Frühstück …..

hilft über den Rest des Tages – dachte sich wohl auch unser Mitglied Paul Bockholt, als er das 3. Derby um Coesfeld organisierte. Wie immer war alles geplant und lief ab wie ein Uhrwerk. Mit einem einladenden Frühstück vom Feinsten auf dem Bauernhofcafé Weitenberg-Hölker in Gescher-Tungerloh wurden die Hunde-Führerinnen und Führer begrüßt. Ebenso die geladenen Verbandsrichter und Gäste. Ein reichliches Angebot an Brot und Brötchen, Schinken, diverse Sorten Aufschnitt, Käse, Rührei, Marmelade und noch vieles mehr lud zum Verweilen ein, zumal es draußen wie aus „Eimern“ goss. Gut gelaunt und gestärkt sammelten sich die Teilnehmer dann im Hof zur „Begrüßung“. Diese übernahm zunächst Paul Kröger  mit der „Kurzhaar-Fanfare“. Eine schöne Komposition die vor den Kurzhaarprüfungen öfter geblasen werden sollte. Die Einteilung der Prüflinge, Vorstellung der Revierführer usw. übernahm dann der Geschäftsführer des Klubs André Schiebener, der gleichzeitig auch für die Suchenleitung zuständig war.

Wie gewohnt fanden Führer und Richter gut besetzte Reviere vor, sodass die Anlagenprüfung Derby ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Das Wetter wurde immer besser und war schließlich  ideal für so einen Prüfungstag. Die Vorbereitung der Hunde war gut bis sehr gut, was sich auch in den Prüfungsergebnissen nieder schlug.

Neben  der Prüfung ist für unseren Club auch die Aus- und Fortbildung der Richter eine wichtige Aufgabe. Dorothee Guder, selbst eine erfahrene Hundeführerin, befindet sich zur Zeit in der Vorbereitung zum Verbandsrichter und nahm als RA (Richter-Anwärter) an dieser Prüfung teil. Ziel dieser Ausbildung ist die richtige Auslegung der Prüfungsordnung und das Erkennen der Anlage eines jungen Hundes. Das macht besonders dann viel Freude, wenn sich in der Gruppe ein Hund mit ausgesprochen sehr guten Anlagen präsentiert. Aber auch die weniger guten Anlagen müssen richtig zu- und eingeordnet werden. All‘ das lernt man nur in der Praxis und wir freuen uns, dass wir einige junge Nachwuchsrichter in unseren Reihen haben und noch einige in der Ausbildung sind.

Nachstehend nun die Ergebnisse der heutigen Prüfung:

Gruppe I.

Jago vom Dinkelhof, geführt von Paul Bockholt, Heek  1. Preis

Jip vom Dinkelhof, geführt von Frau Linda van Poppel NL 2. Preis

Karlos vom Dinkelhof, geführt von Theo ten Elzen NL 1. Preis

Zelda von der Fuchshöhe, geführt von Adolf Meyer, Belm 1. Preis
4 h (vorzüglich) im Vorstehen.

Gruppe II.

Eika vom Hegeholz, geführt von Adreas Pecuch, Bünde 1. Preis
Diese Hündin bekam 4h (vorzüglich) für Nasenleistung und Suche

Jara vom Kalkrieser Berg, geführt von Kai Kretschmer, Bramsche 2. Preis

Ella v. d. Waltakke, geführt von Harry Stratmann, Rees   ohne Preis
Diese Hündin war krank und konnte nicht durchgeprüft werden.

Mit einer kräftigen Erbsensuppe „nach Hausfrauenart“ in geselliger Runde endete dieser Tag. Führer als auch Richter freuten sich über die gezeigten Leistungen und die Führer bereiten ihre Hunde nun auf die kommende „Solms“ – Herbstzuchtprüfung vor.

Die nächsten Termine sind

Zuchtrüdenvorstellung Dinklage    am  7. 6. 2015                                                   

Verbands-Schweißprüfung    VSwP  um Coesfeld   13.  6. 2015                            

Zuchtschau in Kalkriese und Jahreshauptversammlung am 21. 6. 2015       

F.S.

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Frühlingserwachen…Derby II Bad Essen

Der schrille Ton des Weckers beendete nicht nur den Schlaf, sondern erinnerte auch an den bevorstehenden Prüfungstag. Das zweite Derby war angesagt, eine Anlagenprüfung der Junghunde im Frühjahr 2015. Angekündigt war laut Wetterbericht ein trüber Tag mit Regenschauer in einigen Gebieten. Erst der Blick aus dem Fenster versprach dann doch Gutes. Die Vögel gaben schon in aller Früh‘ ihr Bestes und stimmten den Tag musikalisch ein. Aus allen Himmelsrichtungen waren sie unterwegs, die Teilnehmer des 2. Derbys, mit dem Ziel Bad Essen. Ein schöner Kurort mit einladenden Gassen, schmucken Fachwerkhäusern und einer ausstrahlenden Gemütlichkeit. Wenn auch die meisten Teilnehmer aus der näheren oder weiteren Umgebung kamen, so hatte doch ein Prüfling den weiten Weg von Bayern, immerhin ca. 800 km, in Kauf genommen, um seinen Rüden hier, in den gut besetzten Revieren um Bad Essen, vorzustellen. Treffpunkt war das Hotel Deutsch Krone, bei unserem I. Vorsitzenden Helmut Dierker. Die Stimmung unter den Teilnehmern und den geladenen Verbandsrichtern war gut und freundlich. Manches Wiedersehen wurde hier bei Kaffee und Tee erneuert, bevor es dann, nach den notwendigen Regularien, in die Reviere ging.

Derby oder auch die VJP (Verbands-Jugend-Prüfung) sind reine Anlagen-Prüfungen. Erfahrene Verbandsrichter sollen bei der Vorstellung der Prüflinge die erblichen Anlagen der Kandidaten erkennen und beurteilen. Eine nicht immer ganz leichte Aufgabe, da manchmal auch die natürliche Anlage durch Dressur/Gehorsam überdeckt wird. Der Erfolg und damit auch das Bestehen der Prüfung ist, wie so oft im Leben, von vielen Dingen abhängig. Vorrangig natürlich der Wildbesatz, denn nur in guten Revieren kann sich auch ein Hund in verschiedenen Situationen zeigen. Das Wetter, z. B. sehr kalter, starker Wind, macht es den Prüflingen manchmal schwer. Bei normalen Frühjahrstemperaturen steht die Witterung (der Duft des Wildes) besser und länger und vereinfacht die Arbeit des Prüflings. Nicht zu vergessen sind dann noch die plötzlich auftretenden Probleme, z. B. ein Sprung Rehe oder eine Ansammlung von Hasen die die ganze Konzentration des Prüflings auf sich zieht. Das ist dann zu verbuchen unter „Suchen-Glück“ oder auch Suchen-Pech. Natürlich wünscht sich jeder Teilnehmer eine Prüfung zu bestehen. Das setzt aber auch voraus, dass mit dem Aspiranten im Vorfeld gearbeitet/geübt wird. Die natürlichen Anlagen müssen geweckt werden, denn nur auf dem Sofa oder im Zwinger kann kein Hund auf die künftigen Aufgaben vorbereitet werden.

Eindrucksvoll zeigte sich diese Erkenntnis auch bei der heutigen Prüfung. Einige Hunde brillierten in allen Fächern und ein anderer musste einsehen, dass die gezeigten Anlagen nicht den minimalsten Anforderungen genügten. Das kann passieren – das ist für den Hundeführer dann die Aufforderung, mehr mit seinem Prüfling zu arbeiten und evtl. die Prüfung zu wiederholen. Was aber nicht passieren darf ist, sich in Groll und Verachtung der Richter ohne Gruß von der Gruppe zu verabschieden. Das zeugt nicht nur von einer schlechten Kinderstube sondern ist ungebührliches Verhalten gegenüber allen Beteiligten. Dieses beschämende Auftreten ist eine große Ausnahme, aber auch die gibt es, wie heute geschehen.

F.S.

Nachstehen nun die Ergebnisse der heutigen Prüfung:

Die Suchensieger

(von rechts)  Thomas Unholzer, Wallerfing mit „Unkas vom Theelshof“ Nase, Suche und Vorstehen 4h vorzüglich, Mitte Dr. Rudolf Gövert, Münster mit „Abby vom Gattberg“ Nase und Vorstehen 4h vorzüglich sowie Jens Woltering, Neuenkirchen mit „Hella vom Gerstener Weh“ Suche 4h vorzüglich. Nicht auf dem Foto aber auch 4h vorzüglich für die Nasenleistung und Vorstehen „Arko vom Gattberg“ mit Andre Dierker aus der Gruppe III.

Derby-II-Bad-Essen-2015-052

 Gruppe I

Juno vom Kalkrieser Berg, geführt von Marius Voss, NL Voorst, ohne Preis

Inkas vom Theelshof, geführt von Thomas Unholzer, Wallerfing, I.Preis

Abby vom Gattberg, geführt von Dr. Rudolf Gövert, Münster, I.Preis

Jara vom Kalkrieser Berg, geführt von Marius Voss, NL Voorst, ohne Preis

Gruppe II

Quiana vom Römerberg, geführt von Walter Galisch, Osnabrück, I.Preis

Antek vom Niersbogen, geführt von Herman Esters jun., Meppen, ohne Preis

Hella vom Gerstener Weh, geführt von Jens Woltering, Neuenkirchen, I.Preis

Watson von der Fuchshöhe, geführt von Andreas Pecuch, Bünde, BTR bestanden

Gruppe III

Arno vom Gattberg, geführt von Andre Dierker, Bad Essen, I.Preis

Xenja vom Burgwald, geführt von Dr. Hartwig Rolle, Georgsmarienhütte, VJP I.Preis, 74 Pkt.

Unja vom Burgwald, geführt von Johannes Kemme, Merzen, VJP I.Preis, 73 Pkt.

Vargas vom Burgwald, geführt von Dr. Hartwig Rolle, Georgsmarienhütte, VJP I.Preis, 74 Pkt.

Derby I Bakum – 2015

Aller Anfang ist schwer …

Mit rauem Ostwind und leichten Nieselregen begann dieser erste Derby-Prüfungstag in dem Revier unseres 2. Vorsitzenden Bernd Hönemann in Bakum. Angespannt waren die Gemüter der Prüfungsteilnehmer und leichtes Zaudern und Zittern konnte nur schwer unterdrückt werden. Nach der üblichen Zahn- und Augenkontrolle wurde die Einteilung der Gruppen durch den Geschäftsführer André Schiebener verlesen und die örtlichen Revierführervorgestellt. Beim Abrücken in die Reviere hatte sich die Wolkendecke schon leicht geöffnet und versprach besseres Wetter. Es wurde trocken aber derOstwind war stramm und kalt. Schon nach den ersten Suchen wurde dieStimmung bei den Führern besser. In jedem Suchengang konnten die Hunde an Wild gebracht werden, sehr zur Verwunderung der Führer. Einige waren mehrals erstaunt über den Wildreichtum an Fasanen und Hasen. Die überwiegend gut vorbereiteten Hunde konnten hier ihre Anlage in bester Manier zeigen. Neben den alten und erfahrenen Führern musste sich in der Gruppe I. auch ein „Erstlingsführer“ behaupten. Er hatte seinen Rüden „NickRothenuffeln“ aber gut vorbereitet und dank des Wildvorkommens konnte er sein Ziel mit einem I. Preis erreichen. Auch die übrigen Hunde zeigten in allen geforderten Fächern, Nase, Suche, Vorstehen, Gehorsam, Führigkeit und Arbeitswillen, was sie konnten. Natürlich half dabei auch deraußerordentliche Wildbesatz. Alle Beteiligten bedankten sich bei Bernd Hönemann, der uns seit vielen Jahren immer wieder sein sehr gepflegtes undgehegtes Revier zur Verfügung stellt. So konnten zum Schluss der Prüfung alle Teilnehmer ihr Zeugnis mit einem I. Preis in Empfang nehmen. Bei den widrigen Umständen schon ein wirklich außergewöhnliches Ergebnis. Eine Hündin zeigte mit Bravour ihre Anlage und bekam dafür in der Nasen- und Vorstehleistung ein 4h (hervorragend). Darüber kann sich auch ein noch so erfahrener Führer wie Helmut Dierker sichtlich freuen und mit ihm die ganze Mannschaft. Zum Schluss waren alle frohgelaunt und das Lob über ihre Hunde wollte nicht verstummen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen in dem schönen, alten Gasthaus „Brennerei Meisterman“ fand ein Prüfungstag seinen krönenden Abschluss. Ein besonderes „Dankeschön“ gilt auch unserem GeschäftsführerAndré Schiebener. Seit vielen Jahren schon bereitet er alle Prüfungen vorund opfert dafür manch‘ freie Stunde. Dafür gebührt ihm ein kräftiges Ho-Rüd-Ho.

FS

Gruppe I.:
Ella Tecklenburg, geführt von Helmut Dierker, Bad Essen I. Preis
Nick Rothenuffeln, geführt von Timo Balgenort, Belm I.Preis
Bosse vom Vinnenberg, geführt von Heiner Selhorst, Ennigerloh I. Preis
Emil Tecklenburg, geführt von Gerhard Eggersmann, Herzebrock I. Preis
Aika vom Gattberg, geführt von Bernhard Spliethoff, Beelen I. Preis

Gruppe II.:
Zico von der Fuchshöhe, geführt von Marcel Driezes, SM Holten / NL I. Preis
Hanni vom Gerstener Weh, geführt von Erpo Ismer, Wagenfeld I. Preis
Candy vom Leineblick, geführt von Bernfried Dobben, Quendorf I. Preis qual.
Daro von der Tannenburg, geführt von Martin Heiduk, Bippen I. Preis
Nanuk Rothenuffeln, geführt von Joachim Rullmann, Bad Essen I. Preis
Eyk von Fley, geführt von Dr. Franz Stemmer, Geseke I.Preis

weitere Eindrücke

Ergänzung unserer jungen Richtergarde

Der Kurzhaarklub Artland-Emsland freut sich über eine weitere, junge
Verbandsrichterin.

bertling

Vor dem Prüfungsausschuss des Jagdgebrauchshund-Verbandes hat Marion
Bertling aus Salzbergen Ihre Befähigung zur Verbandsrichterin unter Beweis gestellt.
Zur bestandenen Prüfung gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihr allzeit „Gutes
Gelingen“.

Der Vorstand

19. Zuchtrüden-Vorstellung Dinklage

Dinklage

7. Juni 2015 – auf nach Dinklage

….dann ist es wieder soweit.

Neben der bewährten Aufteilung, Jungrüden ohne Nachwuchs, Rüden mit Nachwuchs und ältere Rüden, haben sich die Verantwortlichen auch Gedanken über eine Neuerung gemacht. Wir glauben, dass es für viele Züchter wichtig ist, zu wissen, wie sich Deckrüden im Alter zeigen. Dazu werden Veteranen, die sich vererbt haben, eingeladen. Vorgesehen sind Rüden ab dem 8. Behang.

Es ist so, wie bei uns Menschen auch – der eine sieht mit 80 aus als sei er erst 60, der andere sieht in diesem Alter aus wie sein Urgroßvater.

Wir hoffen, dass wir Rüden finden und diesen genetischen Einfluss auch zeigen können.

Wie auch in den vergangenen Jahren wollen wir die Anzahl der Rüden auf ca. 30 begrenzen. Hiervon ausgenommen sind die Veteranen, die zum Schluss und ohne Zahlung des Nenngeldes vorgestellt werden.

Infos unter:

Marica Schumacher, 97541 Oberaurach, Zum Rennerkreuz 11

            Tel.: 09529 37898 13,  e-Mail: m.schumacher@kurzhaar.org

Wir freuen uns über Ihren Besuch zu einer informativen und geselligen Zusammenkunft im Kurzhaar Lager.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!!!

Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.