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Verbot der „Müller-Ente“? – Der DJV klärt in einem Video über die Arbeit hinter der lebenden Ente auf

Verbot der „Müller-Ente“? – Der DJV klärt in einem Video über die Arbeit hinter der lebenden Ente auf 150 150 Vorstand

Der jagdpolitische Sprecher der SPD, hat im Auftrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten folgende Erklärung abgegeben: Die „Ausbildung am lebenden Tier: Die Ausbildung am lebenden Tier bleibt vollständig erhalten. Es wird auch kein generelles Verbot für die Ausbildung am lebenden Tier geben. Dies gilt für alle drei Ausbildungsformen: die Müllerente, das Schwarzwildgatter und die Schliefenanlagen.“

Wir halten unser Verständnis hier fest: Die vollständige Erhaltung bedeutet auch eine zum heutigen Stand uneingeschränkte Erhaltung. Es wird also hoffentlich nicht durch weiteres Kleingedrucktes weiter eingeschränkt werden oder nicht mehr praktizierbar gemacht (zur Info: „Müller-Ente“: Hier haben wir bereits eines streng kontrollierte Dokumentation von 3 Übungs- und 1 Prüfungsente ). Evaluierungsprozesse für Alternativen werden laut Herrn Willeke nicht gesetzlich abgebildet werden.

Wenn die Jagd auf Enten unstrittig ist, dann muss es eine Möglichkeit zur tierschutzgerechten Ausbildung unserer Jagdhunde geben. Und die Alternative zur „Müller-Ente“ ist eben nur die Ausbildung im echten Jagdbetrieb an verletzten, kranken Tieren. Und eben das wäre nicht tierschutzgerecht.

Anbei eine kleine Dokumentation des DJV zur Aufklärung über die Arbeit am lebenden Wild:

Unnötige Jagdrechtsnovelle – Versprechen der Politik

Unnötige Jagdrechtsnovelle – Versprechen der Politik 828 450 Vorstand

Ein neues Jagdgesetz macht sich offenkundig ideologisch begründet auf den Weg. Dabei wurde das niedersächsische Jagdrecht erst im Jahr 2022 umfassend und mit breiter parlamentarischer Mehrheit modernisiert und verabschiedet. 

Während sich die niedersächsische CDU (mit Sebastian Lechner, selbst aktiver Jäger) überzeugt an die Seite der Jäger und den ländlichen Raum gegen einen neuen Gesetzesentwurf gestellt hat, hat sich die SPD und die Grünen nach einem überzogenen Referentenentwurf auf Eckpunkte für die Gesetzesänderung geeinigt. Ein formaler Gesetzgebungsprozess kann so unnötigerweise gestartet werden und die Grünen bei Ihren Wählern Wahlversprechen einlösen. Hierzu fand Sebastian Lechner klare Worte an den Ministerpräsidenten unter dem folgenden Link:

Sebastian Lechner | CDU Rund 20.000 #Jägerinnen und #Jäger haben heute vor dem Niedersächsischen #Landtag protestiert und ein klares Zeichen gesetzt: Unser… | Instagram

Christoph Willeke, SPD, hat im Auftrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten folgende Erklärung schriftlich zur Verfügung gestellt und dies auf der Kundgebung am 30.01.2025 unterstrichen. Die Eckpunkte wurden zwischen den regierungstragenden Fraktionen sowie dem Landwirtschaftsministerium verhandelt und sollen im kommenden Gesetzentwurf abgebildet werden. Für uns bedeutet das im Wortlaut der SPD: „Ausbildung am lebenden Tier: Die Ausbildung am lebenden Tier bleibt vollständig erhalten. Es wird auch kein generelles Verbot für die Ausbildung am lebenden Tier geben. Dies gilt für alle drei Ausbildungsformen: die Müllerente, das Schwarzwildgatter und die Schliefenanlagen.“

Christoph Willeke | SPD Niedersachsen | Auch auf der Jagd? 🐗 #jagdgesetz #jagen #niedersachsen | Instagram

Dazu halten wir unser Verständnis fest: Die vollständige Erhaltung bedeutet auch eine zum heutigen Stand uneingeschränkte Erhaltung. Es wird also hoffentlich nicht durch weiteres Kleingedrucktes weiter eingeschränkt werden oder nicht mehr praktizierbar gemacht (zur Info: „Müller-Ente“: Hier haben wir bereits eines streng kontrollierte Dokumentation von 3 Übungs- und 1 Prüfungsente ). Wir nehmen hier die SPD und Herrn Willeke, in persona, auch nach den Bundestagswahlen beim Wort. Evaluierungsprozesse für Alternativen werden laut Herrn Willeke nicht gesetzlich abgebildet werden.

Um es mit den Worten von Karl Walch, Präsident des Jagdgebrauchshundeverbands, zu sagen. Wenn die Jagd auf Enten unstrittig ist, dann muss es eine Möglichkeit zur tierschutzgerechten Ausbildung unserer Hunde geben. Und die Alternative zur „Müller-Ente“ ist eben nur die Ausbildung im echten Jagdbetrieb an verletzten, kranken Tieren. Und eben das ist nicht tierschutzgerecht.

Merke: Die Nase unserer Hunde ist unersetzlich.

#Willeke, #ChristophWilleke, #Jagdrechtsnovelle, #ÄnderungJagdrecht, #SebastianLechner, #Staudte, #Landwirtschaftsministerin, #Niedersachsen

Aus aktuellem Anlass: Bundesrat lehnt Kupierverbot ab

Aus aktuellem Anlass: Bundesrat lehnt Kupierverbot ab 150 150 Vorstand

Nachdem fachliche Konsultation dazu führte, dass der Entwurf des Tierschutzgesetzes die Ausnahmeregelung beibehielt, versuchte nun der Agrarausschuss einzelner Länder im Bundesrat und Beratung am 05.07.2024 diese bewährte Regelung nahezu heimlich doch zu kippen. Der Bundesrat gab dem Antrag keine Mehrheit. Die Ausnahmeregelung für das Kupieren von Jagdhunden im Einzelfall bleibt also im Entwurf bestehen. 

Aufgrund der Absicht der Bundesregierung die Streichung der Ausnahmeregelung in §6, 1 des Tierschutzgesetzes (Satz 2 Ausnahmeregelung für Jagdhunde) vorzunehmen, liefen auch wir Kurzhaarfreunde Gefahr (wie alle anderen Rassen mit Kupiergebot), dieses gebotene Wahlrecht zum Schutz unserer vierbeinigen Jagdhelfer zu verlieren. Wir als Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. schreiben niemandem vor, seine Welpen zu kupieren, jedoch raten wir zum Wohle des Hundes beim jagdlichen Einsatz des Hundes dringend dazu. 

Wir dürfen, zum Schutz unseres vierbeinigen Jagdhelfers, nicht tatenlos zusehen, wie uns die Möglichkeit zur Verletzungsprävention verbaut wird. Für uns ist klar:
Wer im Herbst 3 x zur Jagd über die Wiese flaniert und nach 2 Stunden schon wieder seinen Kaffee trinkt, kann beruhigt die lange Rute wählen, sollte sich aber in der ernsthaften Diskussion enthalten. Doch wer im Herbst regelmäßig mit dem Hund zur Jagd geht, Wild in deckungsreichen Gebieten aufstöbert und nach dem Schuss tierschutzgerecht nachsucht, sollte sich zum Schutz seines Hundes für das Kupieren entscheiden. Egal ob Wald, Feld, oder Schilf und Wasser. Die Sicherheit des Hundes geht vor. 

Warum und wie? Das lest Ihr in unserem Infoblatt.

Rutenverletzung – Was jetzt? – Erste Hilfe

Rutenverletzung – Was jetzt? – Erste Hilfe 150 150 Vorstand

Die Rute blutet – Was nun?

Trotz der vorhandenen Ausnahmeregelung für Jagdhunde vom Tierschutzgesetz haben einzelne Züchter im guten Glauben auf das Kupieren der Hunde verzichtet. Da wir in den letzten Monaten vermehrt mitbekommen, dass es immer wieder zu Rutenverletzungen bei unkupierten Deutsch Kurzhaar-Hunden auf der Jagd kommt, möchten wir einige Informationen zu den verschiedenen Verletzungsmöglichkeiten und deren Behandlung geben. 

Die Rute ist eine Verlängerung der Wirbelsäule. Die Knochen der Rute (Wirbel) sind an der Basis größer und werden zur Spitze hin kleiner. Zwischen den Wirbeln  polstern weiche Bandscheiben die Zwischenräume und ermöglichen die Flexibilität. Muskel und Nerven erleichtern die Bewegung. Diese Struktur der Rute aus Knochen, Muskeln, Nerven und Blutgefäßen kann aber leicht verletzt werden.

Häufige Rutenverletzungen und was kann ich tun?

    • Wasserrute
      Die Wasserrute beim Hund ist eine schmerzhafte Erkrankung, bei der hauptsächlich der Ansatz der Rute betroffen ist. In der Regel treten die Symptome nur wenige Tage auf. Bei der Wasserrute handelt es sich um  eine  Durchblutungsstörung der Rutenmuskulatur. Dies führt zu starken Schmerzen. Der Name „Wasserrute“ kommt daher, weil die Symptome der Erkrankung häufig nach der Arbeit im Wasser auftreten. Wenn Sie Hinweise auf eine Wasserrute bei ihrem Hund feststellen, ist der Besuch des Tierarztes empfehlenswert, um andere Krankheiten mit ähnlicher Symptomatik auszuschließen.
    • Abschürfungen
      Abschürfungen können auftreten, wenn die Rute gegen Oberflächen schlägt oder die Rute sich unter etwas verfängt. Wenn die gerötete Haut freigelegt ist, reinigen Sie mit milder Seife und warmem Wasser. Tragen Sie eine antibiotische Salbe auf und verbinden Sie die Rute leicht. Achtung: Um eine Einschränkung des Blutflusses zu vermeiden, wickeln Sie den Verband nicht zu fest. Wechseln Sie den Verband und tragen Sie täglich eine antibiotische Salbe auf. Ein Halskegel oder -kragen können vom Kauen abhalten. Wenn Blutungen oder Schwellungen auftreten oder wenn sich das Gewebe verfärbt, bringen Sie Ihren Hund zum Tierarzt. Bei schweren Haut- und Muskelschäden wird ein medizinischer Eingriff nötig sein. Ihr Hund benötigt vermutlich Schmerzmittel, um eine ordnungsgemäße Heilung zu ermöglichen.
    • Verletzungen – Gefährlicher als einfache Schürfwunden können tiefe Schnitte und Platzwunden sein, die darunter liegende Muskeln und Knochen freilegen. Rutenbeißen kann auch eine Folge von Flohallergien oder angegriffenen Analdrüsen sein. Eine Infektion ist wahrscheinlich, insbesondere bei Bisswunden, und einige Schnittwunden erfordern Nähte. Wickeln Sie die Rute in ein Handtuch, um die Blutung zu kontrollieren, während Sie Ihren Hund in die tierärztliche Notfallklinik bringen.
    • Gebrochener Schwanz – Sehr oft tritt ein gebrochene Rute bei Unfällen jeder Art auf. Die Lage des Bruchs hat viel damit zu tun, wie schwerwiegend er ist. Wenn sich der Bruch an der Spitze befindet, heilt er in der Regel ohne Behandlung gut ab. Wenn die Knochen gequetscht werden, muss möglicherweise ein Teil der Rute amputiert werden. Verletzungen in der Nähe des Rutenansatzes sind oft mit Nervenschäden verbunden und schwerwiegender. Bringen Sie Ihren Jagdfreund zu Ihrem Tierarzt, um ihn untersuchen zu lassen.
    • Nervenschäden – Die Nerven in der Rute werden durch die knöchernen Wirbel geschützt, können aber trotzdem verletzt werden. Ziehverletzungen können Nerven weiter oben im Rückenmark schädigen, die das Wasserlassen und den Stuhlgang steuern. Wenn die Nerven, die das Wasserlassen und den Stuhlgang steuern, verletzt sind, kann Ihr Hund inkontinent werden. Nervenschäden können auch dazu führen, dass die Rute schlaff hängt. Ihr Hund ist möglicherweise nicht in der Lage, mit dem Schwanz zu wedeln oder ihn sogar zu heben, wenn er Stuhlgang hat. Hautinfektionen können ein sekundäres Problem mit schlaffen Ruten sein. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund nicht mit der Rute wedeln kann und er schlaff hängt, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. 
    • Geschmeidiger oder kalter Schwanz – Der geschmeidige Schwanz ist eine schmerzhafte Muskelerkrankung, von der angenommen wird, dass sie durch Überanstrengung verursacht wird. Es verursacht Schmerzen am Rutenansatz, der normalerweise berührungsempfindlich ist, und der Rest der Rute ist oft schlaff. Am häufigsten sind Arbeitshunde großer Rassen betroffen. Da eine gebrochene oder infizierte Rute ähnlich aussehen kann, ist es wichtig, dass Sie Ihren Tierarzt konsultieren, um die beste Behandlung zu ermöglichen. Wenn Frakturen und Infektionen ausgeschlossen sind, umfasst die Behandlung Ruhe und entzündungshemmende Schmerzmittel.
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Während kleine Wunden, wie Schürfwunden, zu Hause behandelt werden können, erfordern viele Rutenverletzungen schnelle tierärztliche Hilfe. Als Hundebesitzer müssen Sie die Situation beurteilen und bei Bedarf tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Der Tierarzt Ihres Hundes kann Antibiotika und Schmerzmittel verschreiben oder bei Bedarf sogar eine Operation durchführen, um die verletzte Rute zu behandeln oder zu amputieren. Bei richtiger Behandlung wird Ihr Hund hoffentlich bald wieder gesund.

Links im Internet: 

https://de.petsnatureworld.com/treating-dog-tail-injuries_9890

OCD – Was ist das eigentlich?

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Wer war eigentlich Fritz Laske?

Wer war eigentlich Fritz Laske? 150 150 Vorstand

Fritz Laske – Begründer des Kurzhaarklubs Artland-Emsland e.V. 

Aufgewachsen in den wildreichen Revieren Schlesiens, wurde er schon frühzeitig von seinem Vater auf die weidgerechte Jagd mit dem guten Gebrauchshund vorbereitet.

Am 30. April 1927 fand er den Weg zum Kurzhaarklub Schlesiens, dessen Zuchtwart er zwei Jahre später wurde. 1935 wurde er durch seinen Wohnortwechsel Mitglied im Klub Thüringen. Nach dem Tode von Josef Kühn (Weimar) übernahm er das Amt des Zuchtwarts. In die Jahre seines Wirkens in Thüringen fiel auch die durch ihn und Rvj. A. Bänsch im Jahr 1939 angeregte Gründung des Jagdgebrauchshundvereins Thüringen-Süd.

Nach dem Krieg und die gewaltsame Vertreibung aus seiner geliebten Heimat fand er 1948 wieder Kurzhaarfreunde, u.a. Gustav Machetanz, beim ersten Nachkriegsderby in Berlin.Dem Stammklub Berlin schloß er sich 1949 an und wurde 1968 dessen Ehrenmitglied.

Durch die Nachkriegswirren kam Fritz Laske nach Lingen (Ems), in dessen Umgebung er bis zu seiner Pensionierung als landwirtschaftlicher Sachverständiger der Oberfinanzdirektion Hannover tätig war. Bei einem so passionierten Gebrauchshundmann wundert es nicht, dass er im Jahre 1950 mit einigen Getreuen den Jagdgebrauchshund-Verein Emsland gründete, dessen Vorsitzender er fast 25 Jahre war.

Um im Raum Artland-Emsland die Zucht und Führung von Deutsch-Kurzhaar intensiver auszubauen, übernahm er 1967 den Vorsitz einer Untergruppe des Kurzhaarklubs Schaumburg-Lippe. Diese Untergruppe hat sich dann 1970 unter seiner Führung als eigenständiger Kurzhaarklub Artland-Emsland vorgestellt.

Seinem Wissen und seiner sicheren Vereinsführung ist es zu verdanken, dass sich dieser Klub innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten Zuchtvereine im Bundesgebiet entwickeln konnte. Im Alter von 70 Jahren hat er seine Ehrenämter in allen Klubs abgegeben, um beim Generationswechsel mit seiner Erfahrung und seinem Können den neuen Männern zu helfen.
Das Lebenswerk von Fritz Laske wurde durch die verschiedensten Auszeichnungen gewürdigt, wobei die Verleihung der echt goldenen Verbandsnadel des Deutsch-Kurzhaar-Verbandes im Jahre 1977 ihn ganz besonders gefreut hat.

Sein Leben war geprägt von der Arbeit mit und um den guten Jagdgebrauchshund, wobei er immer dem Deutsch-Kurzhaar besonders zugeneigt war. Sein Wirken soll uns Verpflichtung sein, gute Gebrauchshunde zu züchten und zu führen, zum Wohle der weidgerechten Jagd.

Kurzhaarklub Artland-Emsland e.V. 
H.D. Schiebener (im Kurzhaarblatt 1991 – Jubiläumsausgabe)

TB

 

 

Dackelverbot und Auswirkungen auf andere Hunderassen?

Dackelverbot und Auswirkungen auf andere Hunderassen? 150 150 Vorstand

Petition gegen neuen Tierschutzgesetzentwurf

Der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) unterstützt eine Petition des Verbandes für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH). Die Petition richtet sich gegen den aktuellen Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes. Dieser könnte laut VDH zu einem Verbot vieler beliebter Hunderassen führen. Der Verband fordert deshalb eine Anpassung des Gesetzentwurfs. 

Wir vom Kurzhaarklub Artland-Emsland e.V. unterstützen diese Forderung voll umfänglich, da der Entwurf der Politik Tür und Tor in züchterische Bereiche öffnet.

Zur VDH Petition · Anpassung des Tierschutzgesetzes dringend erforderlich! – Deutschland · Change.org