Archiv des Autors: Artland-Emsland

Ergänzung unserer jungen Richtergarde

Der Kurzhaarklub Artland-Emsland freut sich über eine weitere, junge
Verbandsrichterin.

bertling

Vor dem Prüfungsausschuss des Jagdgebrauchshund-Verbandes hat Marion
Bertling aus Salzbergen Ihre Befähigung zur Verbandsrichterin unter Beweis gestellt.
Zur bestandenen Prüfung gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihr allzeit „Gutes
Gelingen“.

Der Vorstand

19. Zuchtrüden-Vorstellung Dinklage

Dinklage

7. Juni 2015 – auf nach Dinklage

….dann ist es wieder soweit.

Neben der bewährten Aufteilung, Jungrüden ohne Nachwuchs, Rüden mit Nachwuchs und ältere Rüden, haben sich die Verantwortlichen auch Gedanken über eine Neuerung gemacht. Wir glauben, dass es für viele Züchter wichtig ist, zu wissen, wie sich Deckrüden im Alter zeigen. Dazu werden Veteranen, die sich vererbt haben, eingeladen. Vorgesehen sind Rüden ab dem 8. Behang.

Es ist so, wie bei uns Menschen auch – der eine sieht mit 80 aus als sei er erst 60, der andere sieht in diesem Alter aus wie sein Urgroßvater.

Wir hoffen, dass wir Rüden finden und diesen genetischen Einfluss auch zeigen können.

Wie auch in den vergangenen Jahren wollen wir die Anzahl der Rüden auf ca. 30 begrenzen. Hiervon ausgenommen sind die Veteranen, die zum Schluss und ohne Zahlung des Nenngeldes vorgestellt werden.

Infos unter:

Marica Schumacher, 97541 Oberaurach, Zum Rennerkreuz 11

            Tel.: 09529 37898 13,  e-Mail: m.schumacher@kurzhaar.org

Wir freuen uns über Ihren Besuch zu einer informativen und geselligen Zusammenkunft im Kurzhaar Lager.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!!!

Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.

Kleemann 2014

vom 2. bis 4. Oktober

Die Fahrt war lang – knappe 800 km, durchsetzt mit Stau’s und Unfällen auf der Autobahn. Viele Teilnehmer der diesjährigen Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung waren schon einige Tage früher angereist um sich selbst und auch die Hunde an die neue Umgebung zu gewöhnen. So auch unsere 6 Kandidaten, wobei Manuel Sainz aus Spanien per Flieger über München angereist war. Das Donau-Center in Osterhofen erwies sich als idealer Treffpunkt. Der Donnerstag war der Zuchtschau und der Registrierung der Hundeführer und Richter vorbehalten. Bei der Zuchtschau war wiederum auffallend, dass doch mehrere Hunde das mitgebrachte „vorzüglich“ nicht bestätigt bekamen. Aber was soll’s – mit dem Formwert kann man keine Kleemann bestehen. Spannend war für die Hundeführer natürlich die Auslosung der Richtergruppe. Dieser Abend ergoss sich mehr in Fragen zum Wildbesatz, zur Vegetation, zur Größe der Gewässer usw. als zum geselligen Beisammen sein. Für die Prüfung waren zwei Tage vorgesehen. Durch den Ausfall einiger Hunde konnten z. T. kleine Gruppen gebildet werden, die dann auch schon am ersten Prüfungstag fertig waren. Es gab auch Gruppen, in denen nur ein Hund bestehen konnte oder sogar alle Hunde den Anforderungen nicht entsprachen. Wenn man die Obmann-Berichte liest, wird deutlich, wo die Probleme lagen. Mancher Führer/in hatte aber einfach nur Pech, schade dann – nach all‘ den Vorbereitungen, die ja auch viel Zeit und Geld kosten. Aber – es ist Kleemann, das bedeutet, Auslese und Perfektion. Dabei kann so schnell etwas passieren, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat. Jeder der einmal Kleemann Teilnehmer war, kann das nachvollziehen. So erging es auch unserer Mannschaft, einige konnten „jubeln“ andere verstanden die Welt nicht mehr. Suchenglück und Suchenpech, jeder, der Hunde führt, kennt das. Hier nun die Details:

Detlef Henke aus Lemförde war mit „Dasso vom Brinkbusch“ angetreten. Das Temperament ging mit ihm durch – und Detlef Henke aus der Hand. Aus der Traum – nicht bestanden.

Sigrid Asche aus Neustadt mit ihrem „Arthos vom Leineblick“ erging es ähnlich. Problem am Fasan – schade, nicht bestanden.

Genauso Theo ten Elzen, er führte „Wibke v. Metelen“, eine Hündin mit erstklassiger Prüfungslaufbahn – Problem am Wasser, raus – nicht bestanden.

Das waren die schlechten Nachrichten. Es gab aber auch erfreuliche.

Manuel Sainz hatte seine Hündin „Elsa de Trevolares“ mitgebracht. Sie war die schönste Hündin der diesjährigen Kleemann und wurde mit „vorzüglilch“ an 1. Stelle bewertet. Diese Hündin ist aber nicht nur schön, sie zeigte auch Leistungen in allen geforderten Fächern und erhielt dabei 2mal die Note „hervorragend“, also 4h. Eine ganz tolle Leistung von Hund und Führer. Manuel kann darauf sehr stolz sein.

Ebenso Paul Bockholt mit „Tara v. Upstalsboom“ Dieses Gespann konnten ebenso alle geforderten Arbeiten zur Zufriedenheit der Richter erfüllen und erhielt ebenfalls den Titel „KS“.

Unser Zuchtwart Ludwig Groß-Klußmann stellte eine Hündin aus dem eigenen Zwinger vor – „Hera vom Kalkrieser Berg“. Obwohl er im Vorfeld mächtig gezittert hat, verlief die Prüfung ganz nach seinen Vorstellungen. Mit erstklassigen Leistungen in allen Fächern bekam dieses Gespann ebenfalls ein „KS“.

Das ist eine Ausbeute von 50 % und damit können wir als Klub Artland-Emsland gut leben. Schade natürlich für die „Erstlingsführer“ – aber nicht verzagen, es gibt noch so viele Kleemann-Prüfungen, die besucht werden können. Wir freuen uns mit unseren Teilnehmern und sagen Ho-Rüd-Ho, ob bestanden oder nicht. Es war schön, dass ihr mitgemacht habt.

Der Festabend im Donau-Center war dann der Abschluss dieser Veranstaltung – auch das gehört dazu. Einige hatten aber schon im Vorfeld ihre Erfolge gefeiert und damit war aller Prüfungsdruck vergessen. So soll‘ sein, gemeinsame Freude ist doppelte Freude. Die nächste Kleemann ist übrigens 2016.
F. S.

Erste Bilder

Solms II – Bad Essen

solms2

Gruppe I

Arnold vom Ostersiek, geführt von Hannes Wesseler, 1.Preis
Watson von der Fuchshöhe, geführt von Andreas Pecuch, 1.Preis
Finja von der Nachtweide, geführt von Gerd Meyer, 1.Preis
Ando vom Quendorfer See, geführt von Sven Jenssen, ohne Preis

Gruppe II

Avalon vom Mölder, geführt von Johannes Cordklostermann, 1.Preis
Aik vom Kurricker Berg, geführt von Thorsten Allendorf, ohne Preis
Andra vom Kurricker Berg, geführt von Ingo Sander, 1.Preis
Aura vom Kurricker Berg, geführt von Thorsten Allendorf, 1.Preis

Gruppe III

Carla von der Tannenburg, geführt von Martin Meyer Lührmann, 1.Preis
Cero von der Tannenburg, geführt von Hans Jürgen Meyer, 1.Preis
Eddie vom Geestmoor, geführt von Dorothee Guder, 1.Preis
Dunja vom Blanken-Diek, geführt von Josef Menke, HZP 173 Punkte
Zita vom Delle Horst, geführt von Bernhard Hanesch, ohne Preis

Impressionen zur Solms I um Coesfeld am 16. September 2014

Der Morgen versprach nichts Gutes. Nebel, soweit das Auge reichte. Dennoch hatten sich 5 Paare zur ersten Solms-Prüfung um Coesfeld angemeldet. Nach den üblichen Regularien ging’s dann ins Revier. Erst gegen 10.00 Uhr lichteten sich die Nebelschwaden. Vorher war es kaum möglich, den Nachbarn auf 50 Metern zu sehen. Erst gegen Mittag kam die Sonne durch und brachte schwüle Spätsommer Wärme, die Führern und den Hunden zu schaffen machte, von den Richtern ganz zu schweigen. Das gut besetzte Niederwild Revier mit Hühnern, Fasanen und  Hasen entschädigte die Prüfungsteilnehmer für die anstehenden Arbeiten. Aber wie so oft im Leben, erwischt man mal einen guten oder auch schlechten Tag, auch auf einer Hundeprüfung. Schon nach den ersten Aufgaben war für zwei Teilnehmer die Prüfung gelaufen und schieden aus. Die noch verbliebenen drei Paarungen brachten mit sehr guten Ergebnissen die Feldarbeit zu Ende. Nun ging’s ans Wasser. Unser „Mann vor Ort“ Paul Bockholt hatte wieder alle Register gezogen, um Hund und Führer zum Erfolg zu verhelfen. Das galt für die Feldarbeit und sollte sich nun auch am Wasser zeigen. Zwei Gespanne brillierten bei diesen Arbeiten und nur ein Hund zeigte in einigen Passagen leichte Schwächen. Erfreulich war auch hier wieder fest zustellen, dass zwei Erstlingsführer sich mit ihren Hunden diesen Aufgaben stellten.

Eine besondere Freude gab es für unser Mitglied Frau Dianne Welbergen-ter Huurne aus Haaksbergen,  dem benachbarten Holland. Ihre Hündin „Asisi van Kallisto“ zeigte den Richtern eine fast perfekte Prüfungsarbeit. Dafür bekam sie zusätzlich den sehr begehrten

                           „Wanderpreis“

für die beste Wasserarbeit bei einer Solms-Prüfung, gestiftet von unserem ehemaligen Vorsitzenden H.D.Schiebener.

Hier nun die Ergebnisse:

Progr.-Nr. 1   „Eddi vom Geestmoor“

geführt von Frau Dorothee Guder       n.b.

Progr.-Nr. 2  „Iwan vom Kalkrieser Berg“       III. Preis

geführt von Werner Lübbe, Langförden

Progr.-Nr. 3   „Asisi van Kallisto“                      I. Preis

geführt von Frau D. Welbergen-ter Huurne

Progr.-Nr. 4   „Grando v. Wittlager Land“             o.E.

Führer Dieter Westerkamp, Osnabrück

Progr.-Nr. 5   „Freyja vom Esterhof“      AZP     I. Preis

geführt von Philipp Overhaus, Lüdinghausen

Nach gemütlichem Beisammensein und regen Erfahrungsaustausch im „Festsaal Heidehof“ ging ein nicht alltäglicher Prüfungstag mit „Sonnenschein“ zu Ende.

F.S.

 

Test Feldarbeit für die Kleemann 2014

Bei gutem Wetter trafen sich unsere Kurzhaar-Freunde zum zweiten Teil der Kleemann-Vorbereitung, „Feldarbeit“.

Die Anforderungen bei dieser „Zucht-Ausleseprüfung“ sind so klar wie auch schwierig. Raumgreifend, flott, planmäßig, ausdauernd und selbständig soll die Suche sein. Geprägt von Finderwillen, Gehorsam und harmonischer Zusammenarbeit mit dem Führer. Die Kopfhaltung soll dem jeweiligen Bewuchs angepasst und die Wenden, rechts und links der Suche, stets in den Wind gerichtet sein. Einfach ! – oder ?? Nicht so schwer ?? Probiert’s einmal.

Da die Führer nie wissen, wie das Suchen-Gelände auf der Prüfung aussieht, sollten im Vorfeld alle Möglichkeiten getestet werden. Grasflächen, Stoppelfelder, Kartoffeln, Rüben oder gar Gemüse-Plantagen usw. können daher vorkommen. Für die Hunde ist es schwer, eine vernünftige Suche zu zeigen, wenn in den unterschiedlichsten Flächen nie geübt wurde. Auch die Führer müssen sich daran gewöhnen. Manche haben dann mit sich selbst mehr zu tun, als mit ihren Hunden.

Gefundenes, festliegendes Wild muss der Hund dann vorstehen und soll durch Nachziehen anzeigen, wenn das Wild vor ihm abläuft. Beim abstreichenden Fasan wird geschossen, wobei der Hund nicht nachprellen, d. h. einspringen darf. Einwirkung des Führers auf den Hund wird dabei als Fehler registriert. Kommt der Hund bei der Suche an einen Hasen, soll er gehorsam sein. Gemeint ist damit, dass er den Hasen nicht verfolgen darf. Tut er es trotz der Einwirkung des Führers, darf er nach dem zweiten Mal die Prüfung als „durchgefallen“ verlassen. So hart sind die Anforderungen – aber es geht immerhin um eine „Auslese“. Dennoch – bei guter Vorbereitung schaffen unsere Hunde auch diese Hürde. Immerhin haben Sie schon eine ansehnliche Ordensschnalle, bis sie überhaupt zu dieser Prüfung zugelassen werden. Nach Abschluss der beiden Test-Tage können wir aber feststellen, dass die gemeldeten Hunde diesen hohen Anforderungen entsprechen. Natürlich zeigten sich in der Vorbereitung immer mal kleine Lücken. Bei rechtzeitiger Überprüfung vor so einer großen Prüfung hat der Hundeführer aber noch Zeit, diese zu schließen. Trotzdem kann an den drei Prüfungstagen noch viel passieren, was man vorher nicht ahnen oder testen kann. Wir sind aber sicher, dass die von uns angetretenen Führer/in mit ihren Hunden das Ziel erreichen. Belohnt werden sie dann für die sehr intensive und mühevolle Arbeit mit einem KS für ihren Hund, der sich als Kurzhaar-Sieger bezeichnen darf. Der Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. wünsche allen Teilnehmern, besonders auch den „Erstlingsführern“ Suchenglück und nach bestandener Prüfung ein kräftiges Ho-Rüd-Ho.

F.S.

Wassertest für die Kleemann 2014

Zur Vorbereitung auf die diesjährige Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung trafen sich unsere Mitglieder, die daran teilnehmen, zu einem Wassertest.

Organisiert und koordiniert hatten dieses Treffen Paul Bockholt und unser Zuchtwart Ludwig Groß-Klußmann. Dank seiner erstklassigen Verbindungen hatte Paul Bockholt ein Gewässer aufgetan, das es „in sich“ hatte. Die nachstehenden Bilder vermitteln nicht die wirkliche Größe und schon gar nicht den Schwierigkeitsgrad. Bei dieser Prüfung, eine wirkliche „Auslese“, wird von den Hunden Perfektion verlangt. Das beginnt schon beim einmaligen Befehl, das Wasser anzunehmen. 5-10 Minuten sollen die Hunde dann selbständig im Schilf stöbern. Nur wer bei dieser Arbeit die Höchstpunktzahl „sehr gut“ erhält, darf weiter machen. Schicken über die offene Wasserfläche ist dabei ganz wichtig. So kann man seinen Hund unterstützen und ihn lenken, was lt. Prüfungsordnung erlaubt ist. Die gefundene Ente soll dann selbständig und sauber zugetragen und ausgegeben werden. Das alles soll möglichst lautlos, d. h. ohne große Kommandos des Führers, erfolgen. Hört sich nicht so besonders schwierig an, ist es aber !!!

Im Ergebnis brachten alle Hunde die notwendige Wasserpassion mit. Bei dem einen oder anderen waren noch einige Lücken zu sehen, die nun in der verbleibenden Zeit durch Übung geschlossen werden müssen. Eine gute und exakte Vorbereitung zu dieser höchsten Prüfung bei Deutsch-Kurzhaar ist unabdingbar. Nur wer sich daran hält, (Hund und Führer) kann sich dann nach bestandener Prüfung über sein KS, für Kurzhaar-Sieger, freuen.

Dieser Wassertest ist aber nur ein Teil der Prüfung, die vom 2. bis 4. Oktober in Osterhofen (Bayern) stattfindet.
Im zweiten Teil der Vorbereitung geht es um die Arbeit im Feld. Suche, Nasengebrauch, sicheres Vorstehen usw. Dazu treffen sich die Kleemann-Teilnehmer in Kürze. Übrigens, von unserem Klub werden 5 Paare daran teilnehmen. Das Besondere ist, dass davon drei Erstlingsführer sind, also Hundeführer, die zum ersten Mal auf der schwierigsten Kurzhaar-Prüfung ihr Können unter Beweis stellen. Alle Achtung – wir drücken schon heute die Daumen !!!

F.S.

….einmal Lappland und zurück

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Die Überraschung war perfekt. Anfang März 2013 erhielt ich eine Anfrage vom Hunting Club in Kuusamo / Finnland. We have great pleasure to ask you for judge to our dog show to Kuusamo. Gefragt wurde also, ob ich Interesse hätte, in Kuusamo/Nordfinnland eine Zuchtschau zu richten. Natürlich hatte ich Interesse. Von finnischen Kurzhaarfreunden hatte ich einiges über die dortige Zucht und auch von Problemen gehört. Darüber hinaus interessierte mich das Land der Lappen, wenn Kuusamo auch im südlichen Teil Lapplands liegt. Finnland mit seinen Wäldern und Seen, mit Mittsommer und Polarlicht, ein wirklich interessantes Land. Elche, Wölfe, Luxe, braune Bären und jede Menge Rauhfuß-Hühner bereichern die unendlichen Wälder dieser Region. Aber nicht nur Wild,  – Rentiere sind der Stolz der Finnen und davon gab es reichlich. Also zurück zur Anfrage. Der Termin Anfang Juli 2014 stand fest und so flog ich mit großer Spannung und Neugierde von Düsseldorf nach Helsinki. Der Weiterflug ging dann nach Oulu, an die Westküste des Landes. Dort wurde ich empfangen und abgeholt von der Club-Sekretärin Raija Neumanen. Die fleißigste Frau, die ich in diesen Tagen kennen gelernt habe. Sie war für alles zuständig und verantwortlich – ein Glück, wenn Clubs solche Mitarbeiter haben. Etwa 260 km lagen nun mit dem Auto noch vor uns. Die Straßen waren im guten Zustand und unser Weg führte uns vom Westen in den Osten durch endlose, 260 km lange Wälder. Begleitet von unglaublich vielen und schönen Seen und von Rentieren. Obwohl sie domestiziert sind, laufen sie frei herum, in den Wäldern, aber auch auf den Straßen, wie ich mehrfach sehen konnte. Mal waren es einzelne Tiere, manchmal ganze Herden. In dieser Zeit machten sich auch die Moskitos breit und quälten nicht nur uns, sondern auch die Rentiere. Sie verlassen dann die Wälder und halten sich an den Straßenrändern auf. Die dadurch entstehenden Gefahren sind nicht unerheblich. In Finnland passieren durchschnittlich 8 Unfälle am Tag, hauptsächlich mit  Rentieren. Während der langen Fahrt mit Tempo 100, dann mal 60, dann wieder 80 km/ h, gab uns genug Gesprächsstoff über Land und Leute. So erfuhr ich, dass die Winter in dieser Region lang und kalt sind. Manchmal beginnt er schon im September und dauert bis März/April. Die Durchschnitts-Temperatur beträgt dann ca. 35 Grad minus, der Schnee bringt es im Durchschnitt auf etwa 1 Meter. Somit ist Kuusamo, nahe der russischen Grenze und die weitere Umgebung ein weithin bekanntes Wintersport Gebiet. Hier lebt die Bevölkerung hauptsächlich vom Tourismus. Die Finnen selber sagen, dass sie im Winter hart arbeiten und den Sommer genießen. Der älteste Volksstamm, die Samen, brachten die Rentiere ins Land. Je größer die Herde, desto größer auch das Ansehen. Wenn man aber einen Finnen nach der Anzahl seiner Tiere fragt, ist das so, als würde man ihn nach seinem Kontostand fragen. Knapp drei Stunden brauchten wir bis zum Hotel, schön am Stadtrand gelegen – und natürlich am See. Alles war perfekt vorbereitet und nach der langen Reise, von 5 Uhr in der Früh bis 1.30 Uhr in der Nacht, war der Schlafbedarf so groß, dass ich von der Mitternachts-Sonne nichts mehr mit bekam. Für mich war es gewöhnungsbedürftig, bei strahlender Sonne in der Nacht zu schlafen – Mittsommer- Nacht. Die gemeinsamen Diskussionen wurden dafür etwas länger und die Nächte etwas kürzer. Eingeleitet mit  einem ausgedehnten Frühstück begann der nächste, noch freie Tag. Inzwischen waren auch die übrigen Richter, drei aus Deutschland und zwei aus Dänemark eingetroffen. Gemeinsam machten wir einen Besuch in einer Bären-Aufzucht Station, die ein Privatmann gegründet hat. Dort werden junge Bären, die ihre Mutter verloren haben, aufgefangen und betreut. Die meisten davon gehen in die Wildnis zurück, einige sind aber auch geblieben. Die hatten sich so sehr an die Pfleger gewöhnt, dass kein Bedarf nach Freiheit mehr bestand. So war der älteste Braunbär 28 Jahre alt und brachte ein Gewicht von ca. 500 Kg auf die Waage. Auch Wolfswelpen, Luxe, Füchse und Rentier-Kälber bekamen hier ihre Überlebens-Chance. Während der Verpflegungszeit konnten wir sehen, wie sehr hier die Menschen mit der Natur verbunden sind. Den Rest des Tages nutzten wir für die Vorbereitung der Zuchtschau am nächsten Tag. Der Präsident des Finnischen Vorstehhundklub Kimmo Vesanto gab uns dann einen Überblick über die Guidelines for Judges at Dog Shows in Finnland. Angeregte Gespräche und ein gutes Essen sorgten dann für die nötige „Bett-Schwere“. Der nächste Tag wurde mit einem gemeinsamen Frühstück eingeläutet und pünktlich um 10.00 Uhr begann dann die Zuchtschau. Die von mir gerichteten Deutsch-Kurzhaar machten ein durchschnittlich gutes Bild. Bei knapp 60 Hunden konnte ich keine Zahnfehler feststellen, ebenso keine Augenfehler. Substanz und Größe der Hunde entsprach unserer  Zuchtordnung. Bei einigen Hunden waren sehr schöne, typische Köpfe zu sehen, die Augenfarbe fast immer mittel. Auffallend waren aber die Bewegungsabläufe bei vielen Hunden. Fast jeder zweite zeigte deutlich nach außen gedrehte Ellenbogen, zum Teil so stark, wie ich das selten gesehen habe. Woher dieser Mangel kommt, konnten mir auch die Finnen nicht sagen. Ein Züchter hatte die Erklärung – finnische Richter achten gar nicht darauf. Zehenenges Gangwerk, lose Vorderfuß-Wurzelgelenke und z. T. auch Kuhhessigkeit in der Hinterhand waren weitere Zuchtprobleme. Hier muss der Finnische Verband nach Lösungen suchen. Diese und auch andere Probleme wurden dann beim abendlichen Dinner, zwischen Vorspeise und Hauptgang, von den Richtern vorgetragen. Die finnischen Kurzhaar-Freunde waren dankbar für jeden Hinweis – sowohl was die guten Seiten betraf als auch für jede Kritik. Bei gutem Wein  oder auch bei finnischem Bier klang der Tag aus. Es waren ereignisreiche Tage, geprägt von Harmonie, gemeinsamer Freude und Wissbegierde um unseren schönen Deutsch-Kurzhaar. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, mich bei den Verantwortlichen, bei den Organisatoren und bei den Ausführenden herzlich zu bedanken. Für mich war es ein Erlebnis, an das ich gerne zurück denke – besonders an Kimmo und Raija.

Herzlichen Dank und Waidmannsheil !!

Ferdinand Schlattmann

Dasso vom Brinkbusch

 

Dasso-Zucht-1
ZB-Nr.: 0793/11, Br. m. Brfl., gew. 29.04.2011
Derby 1. Preis, Solms 1. Preis/4h in der Suche, VGP 1. Preis/323 Pkt., 

VSwP III/ HN – am Waschbären, Formwert: V2 (Altersklasse), HD-A2, Stockmaß 65cm

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Nach Beschreibung des Rüden anlässlich einer Alterszuchtschau, ist Dasso ein edler Rüde vom Mittelschlag mit tief dunkelbrauner, bildschöner Pigmentierung und einem vorzüglichen Körperbau. Seine Ober- und Unterlinie sowie sein Gangwerk sind absolut korrekt und auch die Rute wird sehr schön präsentiert, er hat ein kräftiges und einwandfreies Scherengebiss. Sein durchtrainierter Körper, rundet das hochelegante Gesamtbild ab.

Was diesen Rüden auszeichnet ist seine unglaublich starke Jagdpassion, egal ob im Wasser, Feld, oder Wald. Hier macht er auch bei den Jahreszeiten keinerlei Unterschied. Jeder der Dasso bei seiner Jagdausübung erlebt, ist beeindruckt von seiner feinen Jagdintelligenz, instinktiver Nasenarbeit, kompromissloser Härte, enormer Ausdauer/Finderwillen und nicht zuletzt der Bindung zu seinem Führer.

Ich habe unseren Dasso als Erstlingsführer durch die Solms und auch durch die VGP geführt. In beiden Prüfungen gingen „wir“ als Suchen-Sieger hervor, wobei diese Ehre hauptsächlich Dasso gebührt, da ich mit meiner Nervosität auf den Prüfungen, das ein oder andere Mal wohl eher eine Belastung, als Unterstützer war. Aber auch diese „Führerprobleme“ hat Dasso souverän gemeistert.

Dasso lebt bei uns im Haus und ist in jeder Situation kinder-/familienfreundlich und sozialverträglich. Im „Nebenjob“ wacht er sehr aufmerksam und effizient über Haus und Hof.

Dasso ist auch ein ausgebildeter Totverbeller, was aber erst noch auf unserer zweiten VGP, im nächsten Jahr, offiziell bestätigt werden muss.

Stammbaum im PDF-Format.

Eigentümer: Detlef Henke, Hauptstr. 70, 49448 Lemförde

Tel.: 0160/ 977 922 74 oder 05443/ 204 583

Zuchtschau 2014

Am 22. Juni trafen sich Kurzhaar-Freunde zur diesjährigen Zuchtschau des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. auf dem schönen „Herminen-Hof“ der Familie Groß-Klußmann, mit den historischen Gebäuden, in Kalkriese. Die Begrüßung des Zuchtwartes Ludwig Groß-Klußmann wurde unterstützt durch die Jagdhornbläser-Gruppe des Hegerings Engter. Mit ihrem musikalischen Leiter Markus Zahn erfreut sie uns schon seit vielen Jahren durch perfekt vorgetragene Jagdsignale und ist eine genussvolle Bereicherung dieser Veranstaltung.

Die fachliche Beurteilung der vorgestellten Hunde lag bei den Formwert-Richtern Wolfgang Wischmeyer und Ferdinand Schlattmann. Sie verstanden es gekonnt, den Zuschauern klar und deutlich zu vermitteln, was aus züchterischer Sicht gewünscht wird. Gerichtet wurde in vier Klassen. Jugendklasse Rüden, Altersklasse Rüden, Jugendklasse Hündinnen und abschließend die Altersklasse Hündinnen. Eine kurze Pause wurde für die Präsentation der Zwingergruppe „Vom Quendorfer See“ genutzt. Der noch junge Zwinger von Bernfried Dobben aus Quendorf zeigte uns sehr gut gelungene Nachkommen. Dazu war selbst ein Welpenkäufer aus Dänemark angereist und freute sich über ein „Sehr gut“ für seine inzwischen herangereifte Junghündin.

Im Ergebnis dieser Zuchtschau wurde deutlich, dass der Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. mit den vorgestellten Hunden ein erstklassiges Potential zur Fortführung der Zucht besitzt. Unter dem Klang der Jagdhörner erhielten die Teilnehmer Ihre Urkunden und wurden mit dem Signal „Wiedersehen“ verabschiedet.

Hier die Ergebnisse:

Jugendklasse Rüden

SG1 – Igor II vom Dinkelhof (#7), geführt von Tobias Langenberg

SG2 – Eddie vom Geestmoor (#2), geführt von Dorothee Guder

SG3 – Grando vom Wittlager Land (#5), geführt von Dieter Westerkamp

Altersklasse Rüden

V1 – Arthos vom Leineblick (#11), geführt von Sigrid Asche

V2 – Dasso vom Brinkbusch (#15), geführt von Simone Gebhart

SG1 – Arnold vom Ostersiek (#10), geführt von Hannes Wesseler

SG2 – Hannibal vom Kalkrieser Berg (#13), geführt von Dorothee Guder

SG3 – Harry von der Ottensteiner Burg (#12), geführt von Jörg Oldhues

Jugendklasse Hündinnen

SG1 – Anik vom Quendorfer See (#18), geführt von Albert Wildemann

SG2 – Asta vom Quendorfer See (#19), geführt von Glenn Bredum

SG3 – Zita vom Delme Horst (#21), geführt von Bernhard Hanesch

Altersklasse Hündinnen

V1 – Fina vom Esterhof (#30), geführt von Philipp Overhaus

V2 – Alma von der Tannenburg (#29), geführt von Felix Hermann

V3 – Biyali Keiviento (#32), geführt von Marcel Driezes

V4 – Bira von der Emsaue (#31), geführt von Walter Beckmann

SG1 – Lotta Rothenuffeln (#28), geführt von Markus Hombrink

SG2 – Biene von der Tannenburg (#26), geführt von Johannes Giere

SG3 – Ayscha vom Radbasberg (#33), geführt von Kay Jensen

 

Hier einige Impressionen und hier finden sie noch eine schöne externe Galerie unserer Mitglieder Iwona & Marcel.

 

 

 

Grando vom Roten Berg

Grandorotenberg

ZB- Nr. 0148/09: Braun m Brfl; gew. 07.11.2008

Derby 2; Solms 1; BP; VGP 1 310 Pkt. / DGStB Nr 63222; StoE 4h; HN; HD-A2; VswP 3; Formwert: Vorzüglich
Nachzucht: mehrfach vorhanden

Grando ist ein kapitaler Rüde mit hocheleganter maskuliner Ausstrahlung, tief braunem Pigment, dunklem Auge und ausdrucksstarken Rüdenkopf. Er verfügt über eine hervorragende Ober- und Unterlinie, eine gut angesetzte und getragene Rute, sehr gute Brusttiefe und einwandfreiem Gangwerk. Grando überzeugt durch seine raumgreifende Suche im Feld und seine feinen Manieren am Wild, festes Vor- u. Durchstehen. Er ist absolut gehorsam, leichtführig und sehr führergebunden mit und ohne Wild. Er wird regelmäßig erfolgreich zur Nachsuche eingesetzt; in schwierigen Gewässern sucht er ausdauernd mit unbedingtem Finderwillen und ausgeprägter Härte.
Er steht im ständigen jagdlichen Einsatz in Hoch- und Niederwildrevieren, ist ein hochpassionierter Jagdbegleiter, sicherer Apportierer mit kompromissloser Raubwildschärfe. Sein Suchenstil und die Zusammenarbeit mit dem Führer zeichnen ihn aus. 
Im Haus ist er liebevoll und vollkommen unkompliziert im Umgang mit Menschen, ist kinderlieb und fährt gerne Auto.

Stammbaum als PDF

Eigentümer/Führer: Michael Moericke, Zum Dreschhaus 2, 49565 Bramsche;
Tel 0178-217 00 61, 05468-2269727; email: Michael.Moericke@web.de

Justus vom Salzberg

JustusvomSalzberg

ZB-Nr. 1032/07, gew. am 21.04.07, brschl. m. Pln., 66 cm, D1, S1, VGP1-324 Pkt., VJP-76 Pkt, VSwP III, HD-A2 Formwert: V, Nachzucht vorhanden

Züchter: Ferdinand Schlattmann, Tannenweg 5, 48499 Salzbergen

Eigentümer: Ferdinand Schlattmann, Tannenweg 5, 48499 Salzbergen

Telefon: 05976 / 7778
Fax-Nr.: 05976/940471
Email: ferdischlattmann@aol.com

Substanzvoller Rüde mit sehr gutem Pigment und ausgeglichenem Charakter. Sehr leistungsstark und arbeitswillig. Seine besondere Stärke zeigt er im Feld. Gewaltiger Sprung, ausdauernd jagend und dabei sehr feinnasig. Absolut festes Vorstehen mit feinen Manieren. Sehr gute Zusammenarbeit bei einwandfreiem Gehorsam. Bei der Wasserarbeit und auch auf der Wundfährte zeigt er normale, gute Leistungen. Ebenfalls gute und sehr gute Ergebnisse bei seinen Geschwistern und deren Nachkommen.

Stammbaum als PDF

Ein erlebnisreicher Tag…

Eine VSwP-Prüfung voller Überraschungen

Das war ein Hochgenuss – von Anfang an. Am 14. Juni 2014 trafen sich Hundeführer, Richter und Interessierte zur diesjährigen Verbands-Schweiß-Prüfung auf dem Hof der Familie Bockholt in Heek. Eingeladen hatte der Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. Bei schönstem Wetter hatte Frau Bockholt eine einladende Frühstückstafel im Freien vorbereitet. Duftender Kaffee, belegte Brötchen und allerlei Beilagen sorgten für eine harmonische Einstimmung auf den heutigen Prüfungstag. Das war Nervennahrung für die doch sehr angespannten Führer. Ihre vierbeinigen Helfer konnten sich derweil im Schatten des alten Baumbestandes noch sammeln und sich auf die vor ihnen liegenden Aufgaben konzentrieren.

Die gesamte Vorbereitung und Organisation der Prüfung lag wiederum bei Paul Bockholt. In gewohnter Weise hatte er alles bis ins Detail geplant und bestens vorbereitet. Große Unterstützung erhielt er dabei durch den Förster Udo Hüning von der Salm-Salm‘schen Forstverwaltung Rhede. Dem persönliche Kontakt dieser beiden und das große Interesse an dieser wichtigen Prüfung ist es zu verdanken, dass uns wiederum die herrlichen, großen Forsten Salm-Salm zur Verfügung gestellt wurden.

Nach den üblichen Regularien ging es dann auf in die Reviere. Gemeldet hatten sich 4 Gespanne zur 40zig bzw. 20zig Stunden Fährte. Erfreulich war, dass sich drei Erstlingsführer mit ihren Hunden auf die 20 Stunden Fährte vorbereitet hatten. Durch Lose wurde entschieden, welche Fährte zu arbeiten war. Die erste Arbeit übernahm das Gespann mit der 40 Stunden Fährte. Die Deutsch-Langhaar-Hündin „Ika von Heek“ mit ihrem Führer Heinz Amshove zeigte dann den Richtern und Zuschauern wie sie mit dieser schwierigen Aufgabe zurecht kam – zu welcher Hochleistung eine Hundenase imstande ist. Mit einer bewundernswerten Ruhe und Sicherheit arbeitete die Hündin die Fährte aus, begleitet von vielen sichtbaren und auch unsichtbaren Verleitungen. Es ging über Stock und Stein, durch Gräben und Gestrüpp, durch Dickungen und durch herrliche Bestände mit alten Buchen und Eichen. Ein Prüfungsgelände wie man es sich besser nicht vorstellen kann. Diese natürlichen Gegebenheiten verlangten Hund und Führer alles ab. Nur wirklich sehr gut vorbereitete Hunde können so eine Prüfung bestehen. Immerhin werden nur 250ml Wildschweiß auf 1 km Länge verteilt. Das ist die „Straße“ die zum Stück führt. Dabei gibt es allerlei Verleitungen, aufgestandenes Wild, Fegestellen, Bodenverwundungen um nur einige zu nennen. Der Könner auf diesem Weg hat das alles zu ignorieren – er konzentriert sich nur auf seine Aufgabe, über die Duftnote am Boden das verendete Wild zu finden. Eine ganz tolle Leistung unserer Hunde. Ohne sie würde manches Stück qualvoll enden und verludern. Das zu verhindern, ist die waidgerechte Arbeit von Hund und Führer. Schau und Spaßfaktor haben hier keinen Platz. Davon konnten sich auch heute wieder zahlreiche Interessierte überzeugen, die vielleicht im nächsten Jahr mit ihrem Hund hier antreten. Erstaunlich waren auch die Leistungen der „Erstlingsführer“. Alle konnten die Prüfung mit Erfolg bestehen, 2mal wurde sogar der I. Preis verliehen. Eine hohe Auszeichnung für jedes Gespann.

Total fertig, und zum Teil mit schweißnassen Sachen am Körper, konnten dann die Führer ihre Prüfungszeugnisse entgegen nehmen. Trotzdem war es ein Hochgenuss für alle und eine eindrucksvolle Bestätigung der Leistung unserer Hunde. Bei einem gemütlichen Essen klang der Tag auf dem schönen Hof der Familie Bockholt aus. Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, besonders Paul und Waltraud Bockholt. Vergessen wollen wir aber auch nicht die freundliche Unterstützung des Försters Udo Hüning sowie die Bereitschaft der Richter und Richteranwärter. Alle waren am Erfolg dieses erlebnisreichen Tages beteiligt. Dank zum Schluss auch an unseren „Haus-Fotographen“, der in eindrucksvollen Bildern das Geschehen festgehalten hat.
F. S.

Prüfungsergebnisse:
40 Stunden: „Ilka von Heek“ DL mit Heinz Amshove Sw.- /I.
20 Stunden: „Dasso vom Brinkbusch“ DK D. Henke Sw III/-
20 Stunden: „Bira v. d. Emsaue“ DK Walter Beckmann Sw I/-
20 Stunden: „Hera v. Kalkrieser Berg“ DK M. Lüpping Sw I/-
Herzlichen Glückwunsch und „Waidmannsheil“

 

Einen herzlichen Dank auch an Herrn Klaus Heisterborg aus Heek für diese schönen Bilder hier.

( Anklicken vergrössert die Bilder… )

Solms-Übungstag am 7.Juni

Nach den erfolgreichen Derby Prüfungen geht es nun fleissig weiter mit der Arbeit mit unseren Hunden und wir laden die Mitglieder daher zur Vorbereitung auf die kommende Solms im Herbst zum Übungstag am 07.Juni in Bad Essen ein.

Solms_uebungstagAuch für das leibliche Wohl ist gesorgt und wir möchten in diesem Rahmen auch einen großen Dank an unser Mitglied Klaus-Peter Oertmann aussprechen.

Nennschluß ist der 22.Mai :

Andre Schiebener
Boekelostr.21
48529 Nordhorn

Tel: 0 59 21 – 3 93 66
Fax: 0 59 21 – 32 01 92
e-mail: andreschiebener@t-online.de

 

Derby III – Coesfeld

Impressionen Derby III am 26. April 2014 um Coesfeld

Auch das dritte Derby um Coesfeld war wiederum stark besucht. Von den gemeldeten 20 Hunden waren 16 beim „Heidehof“ in Goxel erschienen. Die Organisation vor Ort oblag, wie auch in den vergangenen Jahren, unserem Mitglied Paul Bockholt aus Heek. Dank seiner guten Kontakte zu den Revier-Inhabern konnte er den einzelnen Gruppen erstklassig besetzte Reviere präsentieren. Das ist die beste Voraussetzung, diese jungen Hunde in ihren Anlagen korrekt zu beurteilen. Dafür stellten sich praxiserprobte und langjährig erfahrene Verbandsrichter zur Verfügung. Suchenleiter André Schiebener aus Nordhorn hatte die Aufteilung in 4 Gruppen vorgenommen. Nach der offiziellen Begrüßung rückten die Gruppen in die zugeteilten Reviere ab. Das Wetter, leichter Wind und trocken, war für diese Anlagenprüfung wie gemacht. Am Nachmittag, aber zeitlich unterschiedlich, fanden sie sich zur Preisverteilung wieder im Festsaal Heidehof ein. Das Ergebnis war über durchschnittlich. 15mal konnte ein erster Preis vergeben werden, 1 Gespann hatte einige Probleme und erhielt einen dritten Preis. Aus den Händen des langjährigen Geschäftsführers und Suchenleiters André Schiebener erhielten die glücklichen Hundeführer/in ihre Prüfungszeugnisse und Urkunden. Mit einem herzlichen Dank an die Verantwortlichen, besonders aber an André Schiebener für seine korrekte und nicht immer leichte Vorbereitung der Prüfungen, klang dieser Tag aus. „Weidmannsheil“ F.S.

Gruppe I
Ira vom Roten Berg, Führer Rüdiger Lohoff, Erwitte 1. Preis
Abby vom Sälzerquell, Führer Peter Meyer, Salzkotten 1. Preis
Athos vom Sälzerquell, Führer Thorsten Arntz, Gütersloh 1. Preis
Lord v. d. Rietberger Ems, Führer Peter Meyer, Salzkotten 1. Preis
Hunter vom Hundegelaut, Detlef Knollmann, Lippstadt 3. Preis

Gruppe II
Ando v. Quendorfer See, Führer S.Jenssen, Wietmarschen 1. Preis
Asisi v. Kallisto, Führer Dianne Welbergen-ter Huurne 1. Preis
Grando v. Witlager Land, Führer D. Westerkamp, Osnabrück 1. Preis
Tuuli z Buchowca, Aleksandra Buch, PL Jejkowice 1. Preis

Gruppe III
Aik v. Kurricker Berg, Thorsten Allendorf, Drensteinfurt 1. Preis
Addax v. Ostersiek, Führer Lutz Bender, Wuppertal 1. Preis
Aura vom Kurricker Berg, Thorsten Allendorf, Drensteinfurt 1. Preis

Gruppe IV
Harras v. Dinkelhof, Phillipp Overhaus, Lüdinghausen 1. Preis
Hasso v. Dinkelhof, Führer Paul Bockholt, Heek 1. Preis
Ilex II v. Dinkelhof, Phillipp Overhaus, Lüdinghausen 1. Preis
Lotta Rothenuffeln, Markus Hombrink, Oelde 4h Suche 1. Preis

Derby II – Bad Essen

VJP

77 Punkte (Nase 12) Gilda IV del Zeffiro, geführt von Herrn Dr. Hartwig Rolle
69 Punkte Latz Gettrup, geführt von Herrn Ullrich Emptmeyer

Derby

I Preis mit 4h in Nase, Suche, Vorstehen, Cindi Tecklenburg, geführt von Herrn Bernhard Recker
I Preis mit 4h in Nase und Vorstehen, Avalon vom Moelder, geführt von Herrn Johannes Cordklostermann
I Preis mit 4h im Vorstehen, Carla von der Tannenburg, geführt von Herrn Martin Meyer-Lührmann
I Preis Watson von der Fuchshöhe, geführt von Herrn Andreas Pecuch
I Preis Finja von der Nachtweide, geführt von Herrn Gerd Meyer
I Preis Gero vom Wittlager Land, geführt von Frau Natalie Westerkamp
I Preis Gesa vom Wittlager Land, geführt von Herrn Uwe Schoster
I Preis Cero von der Tannenburg, geführt von Herrn Hans Jürgen Meyer
I Preis Bessi von der Tannenburg, geführt von Herrn Clemens Menke
I Preis Anik vom Quendorfer See, geführt von Herrn Albert Wildemann
I Preis Andra vom Kurdicker Berg, geführt von Herrn Ingo Sander
I Preis Zita vom Delmehorst, geführt von Herrn Bernhard Hanesch
II Preis Grando vom Wittlager Land, geführt von Herrn Dieter Westerkamp
II Preis Eddie vom Geestmoor, Andreasstern, geführt von Dorothee Guder

Derby I – Bakum

Die Richter:
Gruppe I:
Helmut Dierker, Andre Schiebener, Jürgen Hempe und RA Klaus Peter Oertmann
Gruppe II:
Ferdinand Schlattmann, Bernd Hönemann, Carsten Boers, RA Dr. Hartwig Rolle

Die beiden Suchensieger:
Cantus Tecklenburg geführt von Herrn August Gründker mit 4h in Vorstehen und Nase

Leika von der Rietberger Ems geführt von Herrn Dietmar Blumenröhr mit 4h in Suche und Vorstehen

Derby2014_suchensieger

Im ersten Preis haben folgende Gespanne bestanden:

Hanna vom Mehner Wald geführt von Herrn Erwin Wallmann mit 4h im Vorstehen

Imelie vom Kalkrieser Berg geführt von Herrn Ludwig Groß Klußmann
Iwan vom Kalkrieser Berg geführt von Herrn Werner Lübbe
Arnold vom Ostersiek geführt von Herrn Hannes Wesseler
Andra vom Ostersiek geführt von Herrn Mario Schwark

Im Dritten Preis:
Aduka vom Quendorfer See geführt von Herrn Bernhard Menke
Isabella vom Kalkrieser Berg geführt von Herrn Michael Möricke

Ohne Preis blieben leider:
Ando vom Quendorfer See geführt von Herrn Sven Jenssen
Davu vom Geestmoor geführt von Herrn Thomas Pieper

Neue Verbandsrichter

Der Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. freut sich über zwei neue Verbandrichter. Vor dem Prüfungsausschuß des Jagdgebrauchshund-Verbandes e. V. haben

Carten Boers aus Bad Iburg und
Bastian Lindner aus Gesmold

ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt und die Prüfung mit Erfolg bestanden. Dazu unseren „herzlichen Glückwunsch“. Wir freuen uns mit ihnen über den Erfolg und auch darüber, dass uns damit zwei weitere aktive Verbandsrichter zur Verfügung stehen. Als erfolgreiche Führer haben sie ihr Können mehrfach bewiesen. Das ist die beste Grundlage für eine objektive Beurteilung der Hundearbeit, zumal jeder dazu lernen darf!! Wir freuen uns, wenn wir sie demnächst auf unseren Prüfungen als Verbandsrichter begrüßen können.

Der Vorstand

Nachruf auf Prof.Dr. Alfons Lemper

Foto Prof. Dr. Alfons LemperDer Kurzhaarklub Artland-Emsland e.V. trauert um sein Gründungsmitglied Prof. Dr. Alfons Lemper, der nach langer, schwerer Krankheit Mitte November 2013 seine letzte Ruhe fand. Über Jahrzehnte war er Freund und Berater unseres damaligen Vorsitzenden Horst-Dieter Schiebener.

Prof. Dr. Alfons Lemper war ein Visionär. Seine Gedanken und Ideen gingen weit über den Tellerrand hinaus. Er hatte eigene Vorstellungen über die Entwicklung und Gesunderhaltung unserer kurzhaarigen Jagdgebrauchshunde. Es gab viele leidenschaftliche Diskussionen zum Thema Standard bei Deutsch-Kurzhaar und auch um die Vererbung der uns liebgewordenen Hunde. Er hatte ein Gespür für Fehlentwicklungen und dabei auch die Fähigkeit, zur rechten Zeit den Finger in die Wunde zu legen. Wenn er auch manchmal gegen Windmühlenflügel kämpfte, hielt er an seiner Meinung fest und stand auch dazu. Diese Eigenschaft hat ihm nicht nur Freunde beschert, aber auch das war ihm nicht so wichtig, wie die Sache selbst. Mit Herzblut baute er seinen neuen, eigenen Kurzhaarklub Weser-Bremen auf, den er über viele Jahre als Vorsitzender führte. Sein Wirken und seine Gedanken waren angelehnt an die Vorstellungen des „Kurzhaardoktors“ Dr. Paul Kleemann. Er war Vorsitzender des Stammklubs Berlin und wollte durch Selektion den Standard für Deutsch-Kurzhaar festigen. So gab es bis 1975 eine Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung für Rüden. Parallel dazu ein „Diana“-Prüfung für die Hündinnen. Diese Idee nahm Prof. Dr. Alfons Lemper auf und diskutierte mit Gleichgesinnten eine zentrale Zuchtrüden-Vorstellung. Ein enger Vertrauter dieser Idee war dann Horst-Dieter Schiebner. Er organisierte nach den Vorstellungen von Alfons Lemper, wie ihn seine Freunde und Bekannten nannten, die erste Norddeutsche Zuchtrüden-Vorstellung. Seit 40 Jahren wird sie nun alle zwei Jahre durchgeführt und hat inzwischen viele Nachahmer im In- und im Ausland gefunden. Neben vielen Auszeichnungen und Ehrungen für Deutsch-Kurzhaar ist dies wohl eine der wichtigsten Errungenschaften von Prof. Dr. Alfons Lemper. Als angenehmen Gesprächspartner und als Vater dieser Idee bleibt er uns unvergessen.

Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.
Ferdinand Schlattmann

Fino Silesia

Fino

Fino Silesia
Zb.Nr. 200/09 Brschl. m.br.K.u.Pln.; gew. am 10.11.2008

D1 S1 VGP1 – 334 Pkt. IKP1 136 Pkt. Suche 4h VSwP2 VBR LN HN HD-A2
Formwert V,  Stockmaß 65 cm,  Augen: Dunkel

Der leichtführiger, bestens pigmentierter Rüde absolvierte die Prüfungen bis einschließlich VGP im ersten Feld, was besonders durch seine große Arbeitsfreude und enorme Wasserpassion erleichtert wurde. Formwertlich zeigt er bei bester Aufrichtung, fehlerfreier Winkelung und Gangwerk keine Mängel. Fino stammt aus einem Wiederholungswurf. Seine Geschwister, auch aus der ersten Verpaarung sind sehr gute Jagd, Prüfungs und Zucht Hunde ( KS Zeros und KS Zassi Silesia) die ihr Erbgut bestens weiter vererben.

In Haus ist er ein sehr angenehmer, ruhiger und geduldig-verträglicher Rüde, der mit anderen Rüden, Hündinnen und Welpen zusammenlebt und dabei keinerlei Probleme bereitet.

AHNENTAFEL (PDF-Datei)

Eigentümerin: Marica Schumacher, Zum Rennerkreuz 11, 97514 Oberaurach,
Tel 09529 37898 13; Mobil: 0171 11833 80
eMail: Marica.Schumacher@dk-silesia.de  www.dk-silesia.de

Thor KS van de Waltakke

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Thor KS van de Waltakke, 9001/08 , brschl.
(Ataman Duma Kazana x Tazz v.d.Waltakke)

D I, S I, VGP 336Pkt/ÜF/I.Preis,IKP I(Suche 4h) CACIT, Kleemann (Suche 4h) 3 stichsuche, Memorial Karla Podhajkeho I/III, Memorial Jitky Hronadovej 3xI, res.CAC, Weltchampionat Field Trial 2., Fox Trail 800m, Memorial Kolomana Slimaka I, 490Pkt CACIT Suchensieger, HN, Vbr, BTR, FW: V1 CACIB BOB CAC, HD A

Thor ist ein großrahmiger, eleganter, harmonischer und absolut korrekter Rüde mit viel Vorwärtsdrang und Finderwille. Der Rüde kann eine hervorstechende Prüfungslaufbahn vorweisen, wird ständig in einem wildreichen, riesigen Revier bejagt und ist vollkommen problemlos im Umgang mit anderen Hunden oder Menschen. Thor wurde mehrmals erfolgreich im In- und Ausland zur Zucht eingesetzt und konnte sich sehr gut vererben.

Stammbaum im PDF-Format.

Marcel Driezes Borkeldsweg 22
7451 SM Holten
Holland
0031654330361
Email: thorm36@gmail.com
www.korthaarmarkelo.nl

Prüfungsergebnisse VGP 26. + 27.10.2013

Tara vom Upstalsboom, Paul Bockhold, Heek                              336 Pkt. I. Preis

Dasso vom Brinkbusch, Detlef Henke, Lemförde                         323 Pkt. I. Preis

Hera vom Kalkrieser Berg, Manfred Lüpping, Westerkappeln    316 Pkt. I. Preis

Hannes vom Kalkrieser Berg, Jens Richter, Bramsche                309 Pkt. I. Preis

Hannibal vom Kalkrieser Berg, Dorothee Guder, Bramsche        306 Pkt. I. Preis

Fahra vom Esterhof, Hermann Lenting, Ahaus                              ohne Preis

IKP Nachlese 2013

Die Internationale Kurzhaar Prüfung wurde in diesem Jahr vom Tschechischen Kurzhaar-Verband und dem Kurzhaar-Klub der Tschechischen Republik ausgetragen. Als Zentrale für dieses große Event vom 19. bis 21. September 2013 hatten die Verantwortlichen den Ort Cejkovice ausgemacht, ein kleines Dorf mit ca. 2500 Einwohnern – aber, ringsherum nur Wein, soweit das Auge reichte. Das war wohl auch der Grund dafür, dass sich fast 200 Gespanne für diese internationale Prüfung gemeldet hatten. Eine gewaltige Aufgabe für einen so kleinen Ort, denke man nur mal an die Unterbringung der Gäste!!. Überall wurden wir freundlich empfangen, gut untergebracht und im Laufe der 4tägigen Veranstaltung wurde so manche Freundschaft  bei einem Glas Rot- oder Weißwein geschlossen.  Am Donnerstag, 19. 9. 2013 begann der Tag mit der Anmeldung der Führer mit ihren Hunden und die Registrierung der geladenen Zucht- und Leistungsrichter. Pünktlich um 13.00 Uhr begann dann die Vorstellung der Hunde im Ring. Bedingt durch die große Zahl der gemeldeten Hunde waren 4 (vier) Ringe notwendig, um alle Hunde im Formwert zu überprüfen. Auffallend war sehr bald, dass doch eine große Zahl von Hunden mit dem mitgebrachten Formwert „V“ (für „Vorzüglich“) zurück gestuft werden mussten. Sie bekamen dann den Formwert  „Sehr-gut“. Manch‘ „langes Gesicht“ war dann der Ausdruck des einen oder anderen Hundeführers/in. Dabei sollte man sich doch mal im Klaren darüber sein, dass „Sehr-gut“ eine hohe Auszeichnung darstellt. Verantwortliche, vor allem aber die Zuchtrichter, sollten auch  mal darüber nachdenken, dass es keinen Sinn macht, den Formwert „V“ auch dann zu vergeben, wenn der Hund/Hündin diesen hohen Anforderungen nicht entspricht. Wir sollten uns alle wieder daran gewöhnen, dass „Gut“, ob im Formwert oder in der Leistung, auch gut sein muss. In vielen Köpfen existiert das Wort „Gut“ gar nicht mehr, leider. Aber zurück zu den Prüfungstagen.

Unser Klub hatte drei Gespanne gemeldet. Frau Sigrid Asche mit ihrem Rüden „Arthos vom Leineblick“, Manuel Sainz mit „Elsa de Los Trabolares“ und Juan Jose Gracia Pelaez mit „Jack del Valle de Carranza“.

Arthos vom Leineblick bekam seinen mitgebrachten Formwert „Sehr-gut“ bestätigt und konnte diese schwere internationale Prüfung mit einem I. Preis und 132 Punkten bestehen. Eine tolle Leistung; dazu unseren herzlichen Glückwunsch, zumal Frau Sigrid Asche zum ersten Mal auf einer so großen internationalen Prüfung geführt hat.

Manuel Sainz stellte seine sehr elegante, hoch im Formwert stehende Hündin zunächst im Ring vor. Sie bekam den mitgebrachten Formwert „Vorzüglich“ bestätigt. In dem sehr großen, internationalen Feld konnte sich diese Hündin soweit durchsetzen, dass sie in die Endausscheidung kam und schließlich mit „Vorzüglich“ an 4. Stelle bewertet wurde. Das Ergebnis spricht  für sich und ist sicher eine große Freude für den Besitzer Manuel Sainz. Aber auch in den Leistungsfächern Feld und Wasser konnte sie in allen Bereichen überzeugen und bestand  die IKP mit voller Punktzahl 136 im I. Preis.

Suchenglück und Suchenpech liegen ganz eng zusammen. Das wissen alle Führer, die oft auf großen Prüfungen führen. So erging es auch Juan Jose Pracia Pelaez. Seine Hündin „Jack del Calle de Carranza“ fand  an diesem Tag die Hasen so interessant, dass sie mehrfach freudig hetzte. Das fanden die Leistungs-Richter nicht so gut, da mehrfacher Ungehorsam am Wild zum Ausschluss führt. Manchmal kommt es eben anders als man sich das erträumt hat. Auch das akzeptiert der erfahrene Führer und liebt seinen Hund trotzdem.

Wir vom Klub Artland-Emsland e. V. sind stolz auf unsere Mitglieder und die gezeigten Leistungen ihrer Hunde auf dieser schweren Prüfung. Nochmal „Herzlichen Glückwunsch“ und weiterhin viel Freude am „Deutsch-Kurzhaar“, ein liebevoller, leistungsstarker und pflegeleichter Jagdgebrauchshund.

Ferdinand Schlattmann

Solms II in Bad Essen am 05.10.2013

Zu dieser Solms-Prüfung waren 5 Hunde gemeldet, erschienen waren aber vier.  Ein Rüde aus dieser Gruppe war für die AZP gemeldet. Ein Gespann war aus Belgien angereist. Tom van Snick führte seinen Rüden „Lebron von die Hohe Zeit“.  Am Treffpunkt in Wimmer bei Bad Essen ging es zunächst ins Feld. Mais, der zum größten Teil noch stand, erschwerte die Suchen. Mehrfach standen die Hunde Fasanen Geläuf vor, die Fasanen aber waren im Mais verschwunden. Dennoch zeigten die sehr gut vorbereiteten Hunde  an den verblieben Fasanen sehr schöne Vorstehleistungen.

Eine besonders ausdrucksvolle Arbeit  zeigte der Rüde Arthos vom Leineblick mit seiner Führerin Sigrid Asche aus Neustadt  in  allen Suchen.

Beeindruckend war die Selbständigkeit, der Finderwille, gepaart mit flottem Tempo und sehr guter Kopfhaltung, Naseneinsatz, richtiges wenden in den Wind und System in der Feldaufteilung. Trotz der Selbständigkeit  zeigte sich der Rüde führig und hielt ständig Kontakt zur Führerin. Gehorsam zeigte er an einen gefundenen Fasan. Eine beeindruckende Arbeit die mit sehr-gut 4h bewertet wurde. Auch die Arbeiten der übrigen Hunde waren ohne Fehl und Tadel zur Freude des Richter-Trios. Das war sowohl auf den Schleppen als auch bei der Wasserarbeit zu sehen. Von kleinen Abstrichen z. B. Bringen mit Gut bewertet, reichten alle gezeigten Arbeiten  zum Resultat „Bestanden mit I. Preis“. Die anschließende Preisverteilung fand in der sehr schön gelegenen Jagd-Hütte unsere 1. Vorsitzenden Helmut Dierker statt. Mit einem „Ho-Rüd-ho“ auf die Suchen Siegerin klang ein schöner Prüfungstag in angenehmer Atmosphäre aus.

Nennschluß Solms, AZP, HZP, VGP, BTR

Nennschluß für folgende Prüfungen ist der 14.September:

  • Solms, AZP und HZP am 28.September 2013 in Coesfeld
  • Solms, AZP und HZP am 05.Oktober 2013 in Bad Essen

Nennschluß für folgende Prüfungen ist der 12.Oktober 2013:

  • VGP und BTR am 26./27.Oktober 2013 in Coesfeld

Bitte die Nennungen per Post schicken, KEINE EMAILS, KEINE FAXE.

Bitte das Nenngeld rechtzeitig auf das unten angegebene Konto überweisen. Nennungen ohne Nenngeld werden nicht angenommen!!

Andre Schiebener
Boekelostr.21
48529 Nordhorn

Tel: 0 59 21 – 3 93 66
Fax: 0 59 21 – 32 01 92
e-mail: andreschiebener@t-online.de

Das Nenngeld ist zu überweisen an:
Kreissparkasse Nordhorn
BLZ 267 500 01
KTO 50 11 200

Formular zur Nennung für Zuchtschau, Derby, Solms, AZP, IKP, Kleemann – PDF

Darko vom Klepelshagener Forst

DarkovomKlepelshagenerForst

ZB-Nr. 0006/12, DGStB. 64695, braun, gew. am 01.10.2011, 65cm, D1, S1, VGP1-336 Pkt., HZP-183 Pkt., BTR, HN, HD-A2, Formwert: SG, keine Nachzucht

Züchter: Rüdiger Stilgenbauer, Paul-Münch Straße 5, 67363 Lustadt

Eigentümer: Wilhelm Kohnen, Hauptstraße 46, 26903 Surwold

Telefon: 04965 / 1835

Der junge Rüde überzeugt durch seine Lernbereitschaft und einen außergewöhnlichen Jagdverstand. Im Feld zeigt er eine tolle Suche mit gutem Sprung, korrekter Kopfhaltung und Nasenführung. Er zieht Wild sehr weit an und zeigt perfektes Vorstehen und Nachziehen. Im Wasser und Schilf arbeitet er ausdauernd und systematisch. Darko ist rabiat scharf am Raubwild. Auf der Schweißfährte kommt sein starker Spur- und Fährtenwille zum Vorschein; ein Hund, der zum Stück will.

Darko besticht durch seine Ausgeglichenheit und seine innere Ruhe, er ist kinder- / familienfreundlich und sozialverträglich.

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Lasco vom Vorstland

LascovomVorstland

ZB-Nr. 0412/11, DGStB. 64207, Brschl.m.br.K.u.Pln., gew. am 14.01.2011, D1, VJP-72 Pkt., S1, VBR, VGP1-336 Pkt., HD-A2, Formwert: SG, keine Nachzucht

Züchter: Helmut Noy, Rheurdter Str. 37, 47647 Aldekerk

Eigentümer: Manfred Wirtz, Alleestr. 28a, 41363 Jüchen

Telefon: 0170 / 9576898

Der Rüde lebt im Haus und Zwinger, ist integriert als Familienmitglied, verträgt sich mit unseren anderen Hunde, wie auch mit unseren Enkelkindern. Lasco ist sehr führerbezogen mit enormen Arbeitswillen, Arbeitsfreude und Jagdverstand.

Mütterlich und Väterlicherseits aus ”Janka KS vom Vorstland x Zeros KS Silesia“ bringt er beste Voraussetzungen mit.

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Queck Waidmanns

QueckWaidmanns

ZB-Nr. 0280/11, DGStB. 64398, D’brschl. m. br. K., gew. am 27.12.2010, 65cm, D1, D1a, S1, VGP3-290 Pkt., AH, HN, HD-B1, Formwert: V1, keine Nachzucht

Züchter: A. Thomschke, R. Brod, Rodauerstraße, 64372 Ober-Ramstadt

Eigentümer: Hans-Jürgen Meier, Lannerstr. 26, 55270 Ober-Olm

Telefon: 06136 / 89998

Queck ist ein edler Rüde des Mittelschlages, der bereits im 1. Feld seine Ordensschnalle mit Derby, Solms und VGP, Härtenachweis bei wiederholt gleichmäßigen Leistungen erbrachte. Im Feld zeigt er seine hervorragenden Eigenschaften bei absoluter Leichtführigkeit. Gleichzeitig konnte der Rüde auf Anhieb im praktischen Jagdbetrieb in seiner Wild- und Raubzeugschärfe überzeugen. Beste Nasenführung, hervorragender Suchenstil und brillante Vorstehbilder zeichnen ihn aus.

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Odin vom Kronsberg

OdinvomKronsberg

ZB-Nr. 0239/11, DGStB. 64869, Schwschl. m. Pln., gew. am 03.12.2010, 68cm, D1, VJP-70 Pkt., S1, HZP-182 Pkt., VGP1-309 Pkt., HN, BTR, HD-A1, Formwert: V, keine Nachzucht

Züchter: Antje Engelbart-Schmidt, Heylstr. 2, 63571 Gelnhausen

Eigentümer: Dieter Kuhlmann, Im Klinger 8, 63589 Linsengericht-Großenhausen

Telefon: 06051 / 969097, mobil 0172 / 6705466

Odin stammt aus einer Verbindung der beiden ältesten aktiven Zwinger des DK-Verbandes, Silesia und Pöttmes. Odin ist ein kapitaler Schwarzschimmelrüde. Mit großer Wasserpassion, exzellenten Vorstehmanieren und Ruhe konnte er bei seinen bisherigen Prüfungen, die er alle bereits im ersten Feld ablegte, und Jagdeinsätzen überzeugen.

Odin ist absolut sozialverträglich und leichtführig, dabei aber auch kompromisslos raubwildscharf.

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Yen vom Nordhof

YenvomNordhof

ZB-Nr. 0944/10, gew. 21.05.2010, braun mit Brustfleck, D1, S1, VGP1-336 Pkt., HN, HD-A2, Formwert: V1, Nachzucht vorhanden

Züchter: Gerhard Krüger, Großenheerser Str. 26, 32469 Petershagen

Eigentümer: Günter Obenhaus, Schwalbenweg 2, 49419 Wagenfeld-Ströhen

Telefon: 05774 / 997559

Yen ist ein ausgesprochen leistungsstarker und eleganter Rüde mit wunderschönem Kopf und dunklem Pigment, der allein schon durch sein äußeres Erscheinungsbild beeindruckt. Der Rüde zeigt bestechende Leistungen im Feld, Wald und Wasser. Auf den Verbandsprüfungen erhielt er stets die Höchstnoten und war bei der VGP Suchensieger (336 P.). Seine Feinnasigkeit und exzellenten Vorstehleistungen stellte er auf allen Prüfungen unter Beweis. Bei Nachsuchen arbeitet er sehr ruhig und konzentriert. Der Rüde wird auch als Totverweiser eingesetzt.

Yen ist ein ruhiger, intelligenter und sozialverträglicher Rüde, der sich schnell jeder Lage anpasst. Während der Jagd arbeitet er mit unermüdlichem Finderwillen und einer enormen Wasserpassion.

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Addy KS vom Reitbach

AddyKSvomReitbach

ZB-Nr. 0821/10, DGStB. 63948, Brschl.m.br.K.u.Pln, gew. am 05.05.2010, 65cm,

D1, S1, VGP1, SW3, HN, BTR, HD-B1, Formwert: V1, keine Nachzucht

Züchter: Tanja Burger, Reidbachgasse 8, 97519 Riedbach

Eigentümer: Birgit Braunreuter, Höhstr. 14, 97478 Zell a.E.

Telefon: 09529 / 808

Ein eleganter, feinzelliger, harmonischer Rüde des Mittelschlags. Leichtführigkeit, Ruhe und absoluter Gehorsam sind die Stärken des Rüden. Dieses beweist er schon durch seine erfolgreiche Prüfungslaufbahn mit seiner Erstlingsführerin und dieses in sehr kurzer Zeit.

Als Jagdhund ist Addy bei allen Jagdarten eine Bereicherung. Er überzeugt durch seinen Jagdverstand, Jagdpassion, kompromisslose Wild- und Raubwildschärfe. Der fehlerfreie Rüde ist besonders geeignet für kräftige, großrahmige Hündinnen die Adel, Führigkeit und Ruhe gebrauchen können.

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Pacco vom Theelshof

PaccovomTheelshof

Zb.Nr. 0984/10, gew. 05.05.2010, 65 cm, brschl. m. Pl. D1, S1, VGP 1a-322 Pkt, HN, LN, HD-A1, Formwert: SG, Nachzucht vorhanden

Züchter: Edith Theel, Dorfring 2, 14662 Wutzetz

Eigentümer: Heinz Benden, Auf der Stehle 2, 53894 Satzvey

Telefon: 02256 / 958407, mobil 0171 / 5871065

Pacco ist ein kompakter Rüde des Mittelschlags. Er ist ein ausgesprochen ruhiger, dabei aber hoch passionierter und rabiat scharfer Hund. Den Härtenachweis legte er mit 8 Monaten ab. Bereits in seinem ersten Winter kam er bei zahlreichen Drückjagden zum Einsatz. Hierbei zeigte er sich fährtenlaut an Sau und spurlaut am Fuchs. Der Rüde ist absolut dornenfest und kompromisslos am Schwarzwild.

Im Feld zeigt der Rüde alles, was man sich von einem sehr guten Feldhund wünscht: sehr gute Kopfhaltung und guter Sprung; sicheres Finden und sehr schöne Manieren am Wild. Trotz seines enormen Vorwärtsdranges und seiner ausgeprägten Schärfe ist Pacco ein führiger Hund, der absolut verträglich mit anderen Hunden, auch Rüden, ist.

Stammbaum als PDF

Aramis von der Spessartquelle

AramisvonderSpessartquelle

Zb.Nr. 0513/10, DGStB. 64871, gew. 12.02.2010, 66 cm, weiß m. br. Pl. D1, S1, HZP-170 Pkt., VGP2-304 Pkt., SW2, HN, HD-A2, Formwert: V1, keine Nachzucht

Züchter / Eigentümer: Andrea Dehmer, Heegacker 30 63599 Biebergemünd

Telefon: 0172 / 6747500

Aramis ist ein temperamentvoller und hochpassionierter Rüde. Er ist kompromisslos raubzeug- und wildscharf und hart gegen sich selbst. Er jagt spur- sowie sichtlaut und ist sehr apportierfreudig. Bei der Feldarbeit zeigt der Rüde eine weiträumige und führerbezogene Suche bei gutem Sprung, sehr guter Kopfhaltung und feinen Manieren am Wild mit festem Vor- u. Durchstehen. Im Wasser zeigt er große Passion mit enormer Ausdauer, Härte und unbedingten Finderwillen. Bei Waldjagden stöbert er selbständig, wobei er immer guten Kontakt zu seiner Führerin hält. Er jagt intelligent an Sauen und versteht es, diese auf die Läufe und vor die Schützen zu bringen. Nachsuchen meistert er mit Bravour. Aramis ist sehr freundlich im Umgang mit Menschen, insbesondere auch mit Kindern. Im Haus ist er ein sehr ruhiger, angenehmer und geduldig-verträglicher Rüde.

Stammbaum als PDF

Abbo vom Hoop

AbbovomHoop

ZB-Nr. 0367/10, DGStB. 64107, Schwschl.m.Pln., gew. am 05.01.2010, 69cm,

D1, HZP 182 Pkt., S1, VGP1 334 Pkt., BTR, HN, HD-A2, Formwert: SG, keine Nachzucht

Züchter: Bernd Mesenbrink, Am Rosengarten 26, 26203 Oberlethe

Eigentümer: Heiner Pörtner, Tungeler Damm 175, 26203 Wardenburg-Oberlethe

Telefon: 04407 / 5676

Abbo ist ein großrahmiger, intelligenter und eleganter Rüde mit schönem Pigment. Im Feld besticht er durch seine raumgreifende und feinnasige Suche mit bestechendem Vorstehen und feinsten Manieren am Wild. Seine Wasserarbeit ist geprägt durch Vortrieb, Finderwille und Durchhaltevermögen.

Abbo ist im Haus, Zwinger und Auto ruhig und angenehm. Er ist sehr verträglich mit anderen Hunden und auch kinderfreundlich.

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Fynn vom Kalkrieser Berg

FynnvomKalkrieserBerg

ZB-Nr. 0148/10, Schwschl.m.schw.K.u.Pln., gew. am 21.11.2009, 68cm, D1, S1, VGP1-325 Pkt., Btr, SW2, HD-A2, Formwert: V1, keine Nachzucht

Züchter: Ludwig Groß-Klußmann, Vennerstr. 58, 49565 Bramsche

Eigentümer: Martin Jansen, Kellerdamm 20, 26169 Friesoythe

Telefon: 0162 / 9192922

Fynn ist ein großrahmiger Rüde mit maskulinem Rüdenkopf, harmonischer Ober- und Unterlinie mit raumgreifendem Gangwerk. Er ist ein eleganter, durch sein klares Pigment, auffälliger Rüde mit viel Adel und Ausstrahlung. Die größte Stärke bei diesem Rüden liegt in seinem absoluten ruhigem Charakter. Er ist auf der Entenjagd ein jederzeit willkommener Jagdpartner, dessen Passion am Wasser besticht. Im Feld zeigt er vorzügliche Vorstehleistungen sowie absolute Härte an Raubwild. Die Wundfährte arbeitet er hochkonzentriert und zuverlässig. Nachsuchen meistert er vorzüglich.

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