Kategorie-Archiv: Aktuelles

VGP II um Bad Essen am 28.-29.10.2017

…zum guten Schluss…

Der Wettergott hatte zum Glück Gnade mit den angereisten Hundegespannen und der Richtergruppe. Das Wetter war deutlich schlechter angesagt- zum Glück konnten alle die beiden Tage – auch wenn es teilweise ziemlich starke Böen waren- zumindest trocken überstehen. Wobei vom Überstehen nicht die Rede sein kann. Beide Hundeführer hatten ihre Hunde wirklich sehr gut auf diese Meisterprüfung vorbereitet. Und das ist sie wahrhaftig, eine Meisterprüfung. Denn die Hunde müssen sich in über 30 Fächern beweisen und ihre Arbeiten unter Beweis stellen. Das macht man nicht mal eben so. Früh morgens machten wir uns zunächst auf die Suche nach den Fasan, brauchen wir diese doch für die Vorstehleistung und das Benehmen am eräugten Federwild. Zum Glück kamen wir auch recht zügig an das Wild, was jedoch dem ein oder anderen Hund animierte, erstmal „jagen“ zu gehen – so oft hat man ja heutzutage leider nicht mehr so einen guten Niederwildbesatz wie wir es hier in den Revieren um Wimmer vorgefunden haben. Als dann aber alle wieder am Bord waren, ging es weiter zur Schweißarbeit. Wie sagt man so schön, Schweißarbeit ist Fleißarbeit. Da kam doch ein Führer mächtig ins Schwitzen, aber es hat sich auch hier gezeigt, man muss seinem Hund vertrauen. Bei unserem Damengespann gab es keinerlei Probleme, die beiden fanden „wie im Flug“ zum Stück. Damwild tot klang es dann aus dem Jagdhorn. Nach und nach wurden die weiteren Waldfächer abgearbeitet. Mit kleinen Punktverlusten haben sich beide Kandidaten aber gut geschlagen. Weiter ging es dann mit der Feldarbeit. Schleppen ziehen, Freiverlorensuche und die weiteren Feldfächer mussten geprüft werden. Auch hier zeigten die beiden Gespanne sehr gute Leistungen, die Führer hatten die Hunde wirklich gut vorbereitet. Da war es auch nur noch ein Klacks, die Gehorsamsfächer abzuarbeiten. Somit konnten am ersten Prüfungstag die Fächer kurz und knackig abgearbeitet werden und man konnte am Sonntag – dank der Zeitumstellung – auch eine Stunde länger schlafen. Ausgeruht und topfit ging’s dann zur Wasserarbeit und den restlichen Prüfungsfächern. Trotz der niedrigen Temperaturen waren auch diese Fächer für die beiden Hunde kein Problem. Die zwei VGP-Tage endeten dann in gemütlicher Runde und einem Abschlussessen mit zwei glücklichen Hundeführern, die nun wahre „Meisterhunde“ am Strick haben. Wir wünschen allen nochmals herzlichen Glückwunsch ein kräftiges Waidmannsheil zur bestanden Prüfung.

Hier die Ergebnisse:

Alma vom Osterbeck geführt von Klaus Oertmann, bestanden in einem 1. Preis mit 292 Punkten

Lotte vom Kalkrieser Berg geführt von Anna Heidemann, bestanden in einem 1. Preis mit 313 Punkten

Luisa Weber

VGP I um Coesfeld am 21.-22. 10. 2017

……mit den Launen der Natur

Recht sollte er haben, der Wetterdienst. Wasser wie aus dem Kübel, so sah es morgens, noch ganz früh, aus. Aber pünktlich zur Zusammenkunft der gemeldeten 4 Gespanne zur diesjährigen VGP lichtete sich der Himmel. Sehr zur Freude der Teilnehmer und der angereisten Verbands-Richter. Freundlich wurden wir auf dem Dinkelhof der Familie Bockhold in Heek empfangen und zum deftigen Frühstück eingeladen. Die üblichen Regularien waren schnell erledigt und somit ging es zur ersten Aufgabe der zweitägigen Prüfung. Es ist schon eine enorme Aufgabe für Hund und Führer, über 30 verschiedene Aufgaben in dieser Zeit zu erledigen. Aber immerhin geht es bei der VGP um die „Meisterprüfung“ unserer Jagdhunde. Hier müssen und können sie zeigen, was sie in den letzten Jahren gelernt und nicht vergessen haben. In den schönen Waldungen der Salm-Salm‘schen Forstverwaltung im Borkener Raum empfing uns dann der zuständige Revierförster Udo Hüing. Selbst ein leidenschaftlicher Jäger und Hundeführer, in dessen Revier wir schon zum wiederholten Mal sein durften. Inzwischen meinte es auch der Wettergott gut mit uns und schickte die ersten Sonnenstrahlen durch das herbstliche Laub der zum Teil über 100jährigen Buchen. Als erste Aufgabe waren die Waldfächer zu erledigen. Die Schweißfährten, über Nacht gestanden und 400 m lang, trieben dann die ersten Schweißperlen bei dem einen oder anderen Hundeführer auf die blanke Haut und damit ganz schnell durch Hemd und Jacke. Die Verleitungen durch anderes Wild (Hase, Reh, Rot- und Schwarzwild) waren für manchen Hund interessanter als die künstlich hergestellte Schweißfährte. Alle 4 Prüflinge kamen zwar zum ausgelegten Stück, aber mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die erste Hürde war genommen, aber schon wartete das nächste Schreckgespenst – die Arbeit mit dem Fuchs. Fuchs-Schleppe und Bringen von Fuchs über Hindernis, schreibt sich einfach, ist aber für einige Hunde eine ekelige, weil stinkige Angelegenheit. Einer der Aspiranten verweigerte beide Aufgaben und konnte somit nicht weitergeprüft werden. Ja, so streng sind hier die Prüfungsanforderungen, sehr zum Leidwesen des betroffenen Führers mit seinem Hund. Aber jeder, der Hunde ausbildet und auch führt, kennt diese Situation – auch der Hund darf mal einen schlechten Tag haben – und zweimal am Tag „stinkender Fuchs“, wer mag das schon. Bis zum späten Nachmittag waren dann auch die restlichen Waldfächer geprüft, ohne besondere Vorkommnisse für die verbliebenen drei Gespanne. Der zweite Tag war für die Arbeiten Wasser und Feld reserviert. Wasser gab’s reichlich, zum Teil „strichweise“ zum Teil heftig, aber immerhin. Bei diesen Arbeiten gab es zwar auch unterschiedliche Leistungen, aber jeder Hundeführer wusste durch das „offene Richten“, wo er stand und wo er sich ggf. noch verbessern konnte. Besondere Anforderungen stellt die Prüfungsordnung an den Gehorsam. Hunde, die zur VGP antreten, müssen beweisen, dass sie auch in Ausnahme Situationen ihre Nerven beherrschen und stellen dann oft mit Erschrecken fest, dass Herrchen nervlich völlig „am Ende ist“. Aber so ist sie, die „Meisterprüfung“ – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die Zusammenarbeit Hund und Führer soll so sein, wie sie auch im praktischen Jagdbetrieb gern gesehen wird – harmonisch und einvernehmlich. So endeten dann auch zwei VGP – Tage, die mit einem gemeinsamen Essen ihren Abschluss fanden. Besonderen Dank an dieser Stelle nochmals der Familie Bockhold für den freundlichen Empfang und die schmackhafte Versorgung, Heinz Amshove und Jörg Krabbe für die Vorbereitungen und natürlich dem Revierförster Udo Üing – allen ein kräftiges Ho-Rüd-Ho.

Hier die Ergebnisse:

Hund Nr. 1 Nero II vom Dinkelhof DK geführt von Paul Bockhold 1. Preis mit 312 Punkten

Hund Nr. 2 Quelle von Heek DL geführt von Heinz Amshove, Heek 1. Preis mit 334 Punkten

Hund Nr. 3 Queen II vom Dinkelhof DK geführt von Th. ten Elzen ohne Preis

Hund Nr. 4 Mona v. Kalkrieser Berg DK geführt von Rolf Lindwehr 2. Preis mit 319 Punkten

Uns freut besonders, dass Rolf Lindwehr mit seiner Hündin Mona vom Kalkrieser Berg als „Erstlings-Führer“ dieses Ergebnis erzielen konnte – Waidmannsheil.

Ferdinand Schlattmann

Solms II um Bad Essen

So`n schie…. Wetter

Regen und starker Wind bei der Solms II um Bad Essen

Diese Prüfung stand unter keinem guten Stern. Wolkenbehangen, dunkel und ungemütlich war`s, als sich die Teilnehmer der 2. Solms in Bad Essen trafen. Gemeldet waren 9 Hunde, erschienen dann aber 7. Nach den üblichen Regularien ging die Gruppe II zunächst ans Wasser, die I. Gruppe zunächst ins Feld. Zur Wassergruppe gehörten 3 Hunde, die ihre Aufgaben lt. Prüfungsordnung zu erledigen hatten. Das zunehmend schlechte Wetter machte letztlich auch den Hunden zu schaffen. Es fehlte bei einigen der Vorwärtsdrang, der Trieb, Beute zu machen, es fehlte die Selbständigkeit – es fehlte einiges, was Führer und Richter hier zu verarbeiten hatten. Aber wer selber führt, kann sich in die Situation eines Führer versetzen, es ist zum „verzweifeln“. Dennoch ist zu bedenken, dass auch der Hund gute und schlechte Tage haben kann. Er ist kein Wecker, den wir am Prüfungstag einfach ablaufen lassen. Erfahrene Führer kennen das Spiel, schade nur, wenn es gerade einen „Erstlingsführer“ trifft, der dann enttäuscht nach Hause geht. Das Hunde es trotz der widrigen Umstände können, bewies die andere Gruppe, die mit sehr guten Ergebnissen diese Arbeiten beenden konnten. Aber so ist es eben – der Eine hat einen guten, der Andere einen schlechten Tag erwischt. Ähnlich verhielt es sich bei den Feldarbeiten. Mit viel Wasser in der Nase und starkem Wind lässt sich Wild nur schwer festmachen. Auch hier zeigten sich unterschiedliche Leistungen, was sich dann auch in der Benotung für die einzelnen Arbeiten bemerkbar machte. Erfahrene Verbandsrichter sind hier gefragt, die gezeigten Anlagen der zum Teil noch jungen Hunde richtig einzuordnen und zu bewerten.

Nachstehend die Ergebnisse der beiden Gruppen:

Gruppe I:

Olga v. Kalkrieser Berg, Führerin Simone von Dreele, Bramsche bestanden mit I. Preis

Lotte v. Kalkrieser Berg, Führerin Anna Heidemann, Bielefeld bestanden mit I. Preis

Cleo von der Eickser Höhe, Führer Maik Vornholt, Wallenhorst bestanden mit II. Preis

Chocolate von der Eickser Höhe, Führer Dr. Volker Jannsen, Halle bestanden mit I. Preis

Gruppe II:

Merle vom Dinkelhof, Führer Paul Bockhold, Heek bestanden mit II. Preis

Queen II vom Dinkelhof, Führer Theo ten Elzen, Haaksbergen NL ohne Preis

Caila von der Eickser Höhe, Führer Hermann Kellersmann, Hilter bestanden mit I. Preis

Erfreulich, dass sich unter den 7 Führern 4 „Erstlingsführer“ befanden. Wir wünschen allen Führern weiterhin eine glückliche Hand und viel Freude mit ihren Hunden.

Trotz der etwas widrigen Umstände erhellten sich die Gesichter bei der Preisverteilung, mit der die Veranstaltung abgeschlossen wurde.

Die nächsten Prüfungen sind zwei VGPen, 21. und 22. 10. um Coesfeld und am 28. und 29. 10. 2017 um Bad Essen.

Ferdinand Schlattmann

Neue Club-Jacken

 Öffentlichkeitsarbeit mal anders …..

Wie wär`s denn mal mit einer schicken Club-Jacke? Diese Frage stellte sich unser Mitglied Marion Bertling aus Salzbergen. Als Fachfrau kümmerte sie sich und stellte auf der diesjährigen Zuchtrüden Schau in Dinklage das erste Exemplar vor. Eine leichte, schicke Softhell-Jacke, in einem ansprechenden Grün gehalten. Der Rücken zeigt, woher man kommt, und vorne sieht man, wem sie gehört. Eine gute Idee die ganz spontan angenommen wurde.

Auf der IKP in Ungarn wurden die ersten „Grünen“ nun an die Käufer/innen ausgegeben. Eine wirklich gelungene Sache, schick, leicht, trotz dem Wind und auch gegen Regen ist sie resistent.

Wer nicht in Dinklage sein konnte kann immer noch Kontakt mit Marion Bertling aufnehmen marion.bertling@web.de und Details mit ihr absprechen. Oder man trifft sich auf den nächsten Prüfungen oder auf der Jagd – wer weiß.

Die neuen Club-Jacken

Die neuen Club-Jacken

IKP 2017 in Ungarn

Die Puszta rief – und alle kamen

Über 200 Deutsch-Kurzhaar waren zur diesjährigen IKP (Internationale Kurzhaar-Prüfung) nach Ungarn gekommen. Einige per Flugzeug, andere mit dem Auto und hatten etwa 1300 bis 1500 km vor der Brust. Eine Strapaze für die Hunde und natürlich auch für die Fahrer. Spätestens bei der Ankunft im Prüfungsbüro in Fülöpsálas, in der Nähe der bekannten Stadt Kecskemét, waren alle Anstrengungen vergessen. Einige Teilnehmer waren schon Tage vorher angereist um die Hunde an die neue Umgebung zu gewöhnen und in ausgesuchten Revieren noch etwas zu üben. Angekündigt waren durch die Ungarn gutes Vorkommen an Rebhühnern und Fasanen, sowie gelegentlich auch Hasen. Die Anmeldung im Prüfungsbüro war am Freitag, 29. September 2017. Um 13.00 Uhr erfolgte dann die offizielle Begrüßung mit standesgemäßem Hörnerklang – ein Genuss. Danach folgte dann die spannende Formwertbeurteilung. In 4 Ringen wurden die Hündinnen und Rüden vorgestellt und durch jeweils 3 Zuchtrichter in jedem Ring beurteilt. Hier galt es festzustellen, ob der mitgebrachte Formwert auf internationaler Basis bestätigt werden konnte. Einige Hunde konnten ihren Formwert nicht halten und wurden herabgestuft, einige hatten aber Glück und wurden im Formwert verbessert. Leider konnten auch einige Hunde nicht geprüft werden, da der Formwert „Gut“ festgestellt wurde, was zum Ausschluss führt. Ebenso erging es einigen Hunden, die nervlich nicht in Ordnung waren und damit ausschieden. Insgesamt zeigte sich aber ein sehr schönes Feld von Rüden, bei den Hündinnen war es schon mal besser. Traditionell erfolgte dann die Richterbesprechung, an der auch die Teilnehmer zugelassen waren. Hauptsächlich dient sie dazu, möglich einheitliches Richten zu gewährleisten.

Die Prüfung begann dann am Samstag, 30. September. In Gruppen von 3 bis 5 Hunden wurden 39 Einheiten um 7.30 Uhr an den verschiedenen Treffpunkten erwartet. Einige Gruppen arbeiteten zuerst im Feld, andere erst am Wasser. Das Wetter meinte es gut mit allen Teilnehmern, morgens war es teils sehr kühl, den ganzen Tag über dann aber Sonnenschein mit Temperaturen von 20 bis 24 °.

Die Puszta ist ein großflächiges, weites Land, kaum Baumbesatz, dafür aber, man glaubt es kaum, Weingärten auf ebener Erde. Hier wird unter anderem der gute Tokaja produziert – gefährlich, wenn es mal ein Glas zu viel wird.

In diesen großen Flächen konnten sich unsere Hunde richtig los lassen und zeigen, was sie gelernt hatten. Einige kamen mit der z. T. unbekannten Spezies „Rebhuhn“ nicht zurecht und hatten dann Probleme, die Prüfung zu bestehen.

Bei der Wasserarbeit gab es andere Schwierigkeiten. Zum Teil waren die Gewässer riesig groß, andere Kanal ähnlich, wohl mit Schilf bewachsen aber sehr dicht. Das bereitete nicht nur den Hunden Probleme, sondern auch den Enten, die das dichte Schilf nicht annahmen. Von vergleichbaren Bedingungen konnte man hier in der Tat nicht sprechen. So hatte der eine Suchen-Glück, der andere Pech. Alles in Allem war diese IKP aber bestens vorbereitet und alle Beteiligten hatten sich viel Mühe gemacht.

Unsere Teilnehmer hatten das Glück auf ihrer Seite. Alle 4 Hunde haben diese IKP 2017 bestanden, drei sogar mit einem 1. Preis, ein Hund bekam einen 2. Preis. Der mitgebrachte Formwert wurde bei allen Hunden bestätigt. Erfreulich, dass unsere z.T. jungen Führer/in zum ersten Mal an einer großen, internationalen Prüfung teilnahmen. Sie haben aber bewiesen, dass die gute, intensive Vorbereitung die Basis für diesen Erfolg war.

So konnte die einzige Frau in unserem Team, Luisa Weber aus Geseke mit ihrer Hündin „Aska vom Vöhteich“ die Prüfung mit einem I. Preis und volle Punktzahl mit 136 Pkt. bestehen.

Ebenso Andreas Pecuch aus Bünde, der seinen Rüden „Watson von der Fuchshöhe“ mit einen zweiten Preis und 127 Pkt. durch die Prüfung brachte.

Auch Malte Wolter hatte das Glück mit seinem Rüden „Caligula Contiomagnus“, er erreichte einen I. Preis mit 132 Pkt.

Den Vogel schoss dann Marcel Driezes aus Markelo (Niederl.) mit seinem Rüden „Geralt z Brillicke Zatoky“ ab. Er bekam ebenfalls eine I. Preis mit voller Punktzahl 136 Pkt. und auf der Zuchtschau den Formwert „vorzüglich“

Unsere Teilnehmer können auf ihren Erfolg stolz sein. Für sie war es der erste internationale Test und hoffentlich nicht der letzte.

In einer gemütlichen, fröhlichen Runde wurde der Erfolg gefeiert, auch mit einigen Mitgliedern von uns, die als „Zaungäste“ mitgereist waren. Sie haben sich vor Ort ein Bild machen können und haben ein weiteres Ziel vor Augen, die Teilnahme an der nächsten IKP.

Es waren schöne, erfolgreiche Tage in Ungarn und Ansporn für das, was noch auf uns zukommt – die Dr. Kleemann Zuchtausleseprüfung 2018 in Schleswig-Holstein.

Der Klub Artland-Emsland e. V. ist froh über aktive, junge Führer und schickt jedem IKP-Teilnehmer herzliche Glückwünsche. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei den vor uns liegenden Niederwildjagden und den Hunden viel Wild. In diesem Sinne ein kräftiges „Ho-Rüd-Ho“ und Waidmannsheil.

F. S.

…nichts als Mais

die erste Solms 2017 um Coesfeld

war wieder bestens vorbereitet. Paul Bockhold hatte all´seine Kontakte genutzt, um einen möglichst reibungslosen Prüfungsverlauf vorzubereiten. Feld- und Wasserreviere mit gutem Wildbesatz in der vorgeschriebenen Größe zu finden, ist nicht einfach. Sie sind aber notwendig, um den Hunden gerecht zu werden. Die Führer haben viele Monate der Vorbereitung benötigt und kommen dann mit hohen Erwartungen zur Prüfung. Die beste Planung nutzt aber nichts, wenn das Wild, überwiegend Fasane, den Mais als Deckung annimmt. Trotz aller Bemühungen der Suchenleitung und der Revierführer war es schwierig, Hunde ans Wild zu bringen. Die Lösung liegt dann oft nebenan – bei den Kaninchen. Diese grauen Flitzer bevorzugen kleine Gebüsche, Strauchwerk und Hecken. So konnten einige Hunde daran ihre Vorstehleistung in bester Manier zeigen. Natürlich geht nichts über das schöne Vorstehbild aus der flotten Feldsuche heraus, aber leider macht uns der Mais immer wieder Probleme, weil er die gefangenen Fasane nicht freigibt. Eine mögliche Lösung liegt vielleicht in einem späteren Prüfungstermin, da dann die meisten Maisfelder abgeerntet sind. Das macht aber auch nur Sinn, wenn der z. Zt. schlechte Fasanenbesatz sich hoffentlich mal wieder erholt.

Sehr gute Leistungen konnten die Hunde dann in dem großflächigen Gewässer mit erstklassigem Bewuchs und Deckung zeigen. Die beste Leistung wurde mit einem Wanderpreis ausgezeichnet. Als neutrale Beobachter waren Paul Bockhold (als Wasserobmann) und Heinz Amshove abgestellt. Sie konnten die Leistungen aller Hunde einordnen und machten dann den Vorschlag für die Vergabe des Wanderpreises.

Die Suchenleitung lag wiederum in den bewährten Händen unseres Geschäftsführer André Schiebener. Allein die Vorbereitung der Prüfung kann schon mal eine Zerreisprobe sein. Da kommen unvollständige Angaben zum Hund oder zum Führer an, falsche Chip-Nummern oder Nachmeldungen, die den ganzen Plan wieder zerpflücken – eine ärgerliche Situation, die verhindert werden kann, wenn jeder etwas mitdenkt und die ohnehin schon exakt vorbereiteten Vordrucke nur sorgfältig ausfüllt. Jeder, der schon einmal eine Prüfung vorbereitet hat, kann davon ein Lied singen. Gerade aus diesem Grund ein ganz „herzliches Dankeschön“ an unseren langjährigen Geschäftsführer André Schiebener.

Mit der Preisverteilung in angenehmer Runde schloss diese erste „Solms-Prüfung“ mit nachstehenden Ergebnissen:

Gruppe I.

Vivant vom Hinschen-Hof, Führer: Ralf Heye, Belm II. Preis

Cox vom Mölder, Führer: Martin Jenske, Lippstadt I. Preis

Balu vom Gattberg, Führer: Bastian Lindner, Melle I. Preis

Merlin v. Kalkrieser Berg, Führer: Carsten Schulze I. Preis

Gruppe II.

Aida v. d. Steverquelle, Führer: W. Beckmann, I. Preis

Asco v. d. Steverquelle, Führer: F. Wilhelmer, Telgte I. Preis

Amtmann vom Buchenbogen, Stefan Foullois, Münster I. Preis

Tarkus Silesia, Führerin: Inga Buse, Ostercappeln ohne Preis

Ferdinand Schlattmann

Jubiläums-Zuchtrüdenvorstellung in Dinklage

Hoch dekoriert ….

und auf Hochglanz poliert 

so präsentierten sich 34 Deutsch-Kurzhaar Rüden am 11. Juni 2017 auf der diesjährigen Jubiläums- Zuchtrüden-Vorstellung in Dinklage.

In seiner Begrüßungsrede gab der Zuchtwart Ludwig Groß-Klußmann auch einen kurzen Abriss über die Entstehungsgeschichte dieser Veranstaltung, die sich in diesem Jahr zum 20. Mal wiederholte. In über 40 Jahren hat sich Dinklage als idealer Mittelpunkt für diese Zusammenkunft aller Deutsch-Kurzhaar- Interessenten gehalten und ständig weiter entwickelt. Eine ideale Informationsquelle für alle Züchter, Jäger und Hundefreunde.

Unterstützt wurde die Begrüßung durch die Jagdhorn-Bläsergruppe Hegering Dinklage unter der Leitung von  Frau Gudrun Kröger und dem musikalischen Leiter Konrad Brockmann. Auch das ist schon Tradition. Seit Jahrzehnten verschönern  sie dieses Event und tragen auch damit zum Gelingen und Wohlfühlen bei.

Unter den Ehrengästen befand sich u. a. auch das Präsidiumsmitglied des Deutsch-Kurzhaar-Verbandes e. V. Herr Harald Beyer aus Ansbach, der den weiten Weg nach Dinklage nicht gescheut hat und so manches Gespräch am Rande der Veranstaltung führen konnte. Ebenso herzlich war auch die Begrüßung an eine Tschechische Delegation, die wohl die weiteste Anreise auf dem Landweg hatte. Auf dem Luftweg waren einige Gäste aus den USA, Finnland und Polen nach Dinklage gekommen, um sich neue Eindrücke und Informationen über den aktuellen Stand der Kurzhaar-Zucht zu beschaffen. Auch hieran lässt sich erkennen, wie wichtig, auch im Ausland, diese Züchterinformation angesehen wird.

In dem auf Hochglanz polierten Katalog sind 34 Zuchtrüden abgebildet. Das neue DIN A4 Querformat  bietet außerdem die Ahnentafel in Originalgröße und ist in der Aussage sicher ein willkommener Helfer bei der Anpaarung verschiedener Blutgruppen. Darauf gingen auch die beiden Kommentatoren Marcel Krenz aus Walchow  (Präsidiums – Mitglied des DK-Verbandes e. V.) und Ferdinand Schlattmann aus Salzbergen (Ehren-Vorsitzender des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.)  ein. Im Dialog unterstrichen sie die Besonderheiten der vorgestellten Rüden und gaben ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in lockerer Art an den Zuhörerkreis zum Besten.

Alle vorgestellten Rüden sind zuchttauglich und haben Verbands- als auch Zuchtprüfungen mit dem Mindestabschluss VGP bestanden. Einige hatten darüber hinaus die Internationale Kurzhaar-Prüfung oder sogar die Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung bestanden. Insgesamt ein hoch interessantes Feld, das viele schöne Bilder im Ring bot. Besonders interessant wurde es, wenn die Nachzucht aus verschiedenen Eltern mit vorgestellt wurde.

Am Schluss der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.  Helmut Dierker bei allen, die im Vorfeld aktiv waren und mit dazu beigetragen haben, dass es immer wieder möglich wird, in Abständen von 2 Jahren diese Veranstaltung durchzuführen.  Ein besonderer Dank richtete er an die Familie Hönemann. Bernhard Hönemann  als sein Stellvertreter ist seit Beginn der Vorstellung in Dinklage  dabei und organisiert alles was notwendig ist. Dabei findet er besondere Unterstützung  in seiner Frau Giesela und inzwischen auch in seinem Enkelsohn.

Bei bestem Sommerwetter und guter Stimmung schloss die 20. Zuchtrüden-Vorstellung am Nachmittag in Dinklage. Ein kleines Gastgeschenk an die Teilnehmer soll an diesen Tag erinnern und  wird vielen  sicher in guter Erinnerung bleiben und für anregende Gespräche in Züchterkreisen sorgen.

Kataloge zum Selbstkostenpreis von 5,00 € plus Port können bei der Geschäftsstelle des Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V. Herrn André Schiebener andreschiebener@t-online.de bestellt werden.

Ferdinand Schlattmann

Wie die Zeit vergeht …..

Paul Bockhold zum 70. Geburtstag

PaulB-70

Wer kennt ihn nicht, Paul Bockhold, ein Ur-Gestein der Deutsch-Kurzhaar-Zucht. Wer kennt sie nicht – derer „Vom Dinkelhof“. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind sie bekannt und beliebt, die „braunen“ – ruhig, gelassen, verträglich – und doch, wenn’s zur Jagd geht, immer bereit.

Aber zunächst zum Anfang. Der elterliche Hof, nahe der vorbei fließenden Dinkel, eingebettet in saftige Wiesen, Felder und Auen war schon immer ein Eldorado und bot in dem Eigenjagdbezirk ideale Voraussetzungen für Jagd und Hund. Schon früh wurde Paul durch seinen Vater Heinrich damit vertraut gemacht. Der führte damals einen Deutsch-Drahthaar, aber Paul hatte schon sehr früh Kontakt zum Lieblingshund Deutsch-Kurzhaar gefunden. 1967 kam dann auch der erste DK „Betti“ Zb-Nr. 22517/68 auf den Dinkelhof. Eine rein braune Hündin, (Tochter des damals bekannten Vererbers „KS Bill von der Herrenmühle“) die wohl als Stamm-Hündin vom Dinkelhof bezeichnet werden darf. Sie war es wohl auch, die den Grundstein für viele braune „Dinkelhofer“ legte. Seit 1971 ist der Zwinger „Vom Dinkelhof“ geschützt. Damit begann dann auch die züchterische Tätigkeit. Geschickt und mit Unterstützung erfahrener Züchter paarte er Hündinnen und Rüden mit einem Ziel: gesunde Erbanlagen, klar im Kopf, verträglich im Umgang und leistungsstark auf der Jagd. So entwickelte sich im Laufe der Jahre eine breite Basis, die er immer wieder durch leichte Zuführung von Fremdblut erweitern konnte. Jährlich kommen viele Kurzhaar-Interessenten und Welpenkäufer mit Freunden und Bekannten auf den Dinkelhof. Durch geschickte Auswahl der Welpen für die Weiterführung der Zucht konnte Paul ein Höchstmaß an Leistung und Formwert erreichen. Welpen für den eigenen Gebrauch wurden sorgsam aufgebaut und ausgebildet. Dabei kam ihm das ausgezeichnete Biotop um den Dinkelhof mit eigenem Übungsgewässer und erstklassigen Suchengelände zugute. Diese Möglichkeiten bot und bietet er auch seinen Welpenkäufern und unterstützte sie bei der Aus- und Weiterbildung. Wichtig war und ist ihm immer noch, dass die gut ausgebildeten Hunde jagdlich geführt werden und nicht auf dem Sofa landen. Er selbst legte ein hohes Maß an, was Leistung und Formwert betraf. Das brachte viele „Vom Dinkelhof“ ganz nach vorne. Viele seiner Hunde haben erstklassige Ordensschnallen aufzuweisen und für Paul hört die Arbeit mit der VGP nicht auf. Auf vielen internationalen Prüfungen hat er seine Hunde geführt und wurde mehrfach für bestandene Dr. Kleemann Zuchtausleseprüfungen ausgezeichnet. Durch diese Aktivitäten wurden die „Vom Dinkelhof“ immer bekannter, auch international. Viele der von ihm gezüchteten Hunde fanden dann auch den Weg ins Ausland, z. B. Österreich, Kanada und andere benachbarten Länder. Inzwischen belegt sein Zuchtbuch, dass das Alphabet mehr als zweimal durchgezüchtet wurde. Gerade der hohe Anspruch an Auswahl und Verantwortung war es, dass er seinen Jagdfreund Dr. Dr. Rainer Börsting mit ins Boot nahm. Seit 1997 gibt es nun die „Züchtergemeinschaft Bockhold/Börsting“ die sicher auch in Zukunft noch viele „Dinkelhofer“ präsentieren werden. Viele Auszeichnungen schmücken die gemütliche Kaminecke im Dinkelhof, die immer wieder zu vielen Anlässen einlädt. Möglich wurden diese Errungenschaften aber nur durch die gute Fee im Hintergrund. Seine liebe Frau Waltraud ist nicht nur seine „bessere Hälfte“, sondern auch seine Berater- und Unterstützerin in allen wichtigen Fragen und Entscheidungen. Paul Bockhold ist aber nicht nur Züchter und Ausbilder, er ist seit vielen Jahrzehnten anerkannter Verbandsrichter, auch für das Spezialfach Schweiß. Als Richter steht er nicht nur seinem Heimatverein ständig zur Verfügung, viele umliegende  Jagd-Gebrauchshund und Zuchtvereine sehen ihn gerne als gerechten, aufrichtigen und sachgerechten Verbandsrichter. Auch auf internationalen Prüfungen und  bei der Dr. Kleemann Zuchtausleseprüfung ist er als Richter mit seiner großen Erfahrung immer wieder gern gesehen. Unserem Jubilar wünschen wir noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie und ebenso viel Freude an Jagd und Hund. Ho-Rüd-Ho und Waidmannsheil.

Ferdinand Schlattmann

für den Vorstand Kurzhaarklub-Artland-Emsland e. V.

2. Juni 2017

Zuchtschau 2017

Verbands-Schweißprüfung VSwP 2017 im Raum um Coesfeld/Ahaus

Schweiß ist nicht ……

                         gleich Schweiß

und hat gelegentlich doch auch mit „schwitzen“ zu tun. Das konnten auch die Teilnehmer der diesjährigen Verbands-Schweiß-Prüfung um Coesfeld erfahren.

Zur 20-Stunden Fährte hatten sich zunächst 5 Gespanne angesagt, gemeldet und gekommen sind dann drei. Neben zwei Deutsch-Kurzhaar nahm auch ein Pudel-Pointer an dieser Prüfung teil. In den herrlichen, großen Waldungen der Salm-Salm’schen Forstverwaltung durften wir auch in diesem Jahr wieder diese besondere Prüfung durchführen. So war es uns möglich, naturgetreue Fährten mit 20Stunden Stehzeit nach der neuen Prüfungs-Ordnung für Verbands-Schweißprüfungen zu legen und zu arbeiten. Wenn auch bei der Vorbereitung der einzelnen Fährten zum Teil Regen angesagt war, so herrschten doch am Prüfungstag beste Bedingungen.

Nach einem kräftigen Frühstück in der Gaststätte Hermann Schlichtmann in Ahaus-Ammeln konnte unser Geschäftsführer André Schiebener die Teilnehmer, die Verbands-Richter und Helfer sowie Gäste herzlich begrüßen. Sein besonderer Gruß galt der finnischen Teilnehmerin Frau Helena Behm, die mit ihrer Deutsch-Kurzhaar-Hündin bereits einige Tage vorher angereist war. Ein ebenso herzlicher Gruß galt ihrem Freund und Begleiter Marcel Krenz, der am nächsten Tag als Kommentator bei der Jubiläums-Zuchtrüden-Vorstellung in Dinklage eingesetzt war. Für die großzügige Unterstützung bei der Revierbeschaffung galt ein besonderer Dank dem Revierförster Udo Hüing. Er selber ist ein begeisteter Rüdemann und legt großen Wert auf das „waidgerechte Handwerk“, wozu auch die Nachsuche auf krankes Wild zählt. Für die Vorbereitungen vor Ort sorgten wie immer unsere Mitglieder Paul Bockhold und Heinz Amshove. Zuverlässig in der Aus- und Durchführung sind sie seit vielen Jahren unsere wertvollsten Helfer um Coesfeld/Ahaus.

Zu ziehen waren anschließend Lose für drei der gelegten vier Fährten, da die 4. Fährte als Reservefährte nach der neuen PO (Prüfungsordnung) ebenfalls mit verlost werden musste.

Die Programm-Nr. 1 Quintus vom Wittenmoor, ein Pudel-Pointer mit seinem Führer Hans-Peter Nöcker aus Lüdinghausen zog das Los für die Fährte Nr. I.

Die Programm-Nr. 2 Aika von Schlot’s Kotten mit ihrem Führer Andreas Weiling aus Dülmen zog das Los für die Fährte Nr. III.

Programm-Nr. 3 Usta vom Theelshof mit ihrer Führerin Helena Behm aus Huhmari/Finnland konnte mit der Los-Nr. II starten.

Die Ergebnisse:

Hans-Peter Nöcker aus Lüdinghausen mit PP Quintus vom Wittenmoor auf der 20- Stunden Fährte bestanden mit I. Preis

Frau Helena Behm aus Huhmari/Finnland mit DK Usta vom Theelshof auf der 20-Stunden Fährte bestanden mit I. Preis

Andreas Weiling aus Dülmen mit DK Aika von Schlot’s Kotten konnte die Bedingungen leider nicht erfüllen – ohne Preis

Eine Verbands-Schweiß-Prüfung auf der 20-Stunden Fährte ist kein Honigschlecken. Dazu gehört eine sorgfältige, konzentrierte Vorarbeit und Vorbereitung bei Hund und Führer. Auch wenn alles im Vorfeld stimmig ist, kann am Prüfungstag allerlei passieren. Da können Spaziergänger die Arbeit stören oder auch mal ein Reh oder eine Wildsau in Anblick kommen und schon ist die Konzentration des Hundes gestört. Bei einer so schwierigen, aber wichtigen Prüfung nicht ans Ziel zu kommen ist keine Schande, zumal zur rechten Zeit die Prüfung wiederholt werden kann. Für die waidgerechte Jagd ist es aber unablässig, sehr gute, brauchbare Hunde auszubilden und zu prüfen, bevor sie in den jagdlichen Dienst gehen.

Der Prüfungstag wurde wieder in vielen Bildern festgehalten. Besonders dankbar sind wir Klaus Heisterborg aus Heek, der selber Jäger und begeisteter Fotograf ist.

Nach dem gemeinsamen Essen und Verteilung der Prüfungszeugnisse konnte unser Suchenleiter André Schiebener die Teilnehmer aus der angenehmen Runde verabschieden.

Ferdinand Schlattmann

 

DERBY III um Coesfeld

Das Ende trägt die Last …

heute nicht, das Derby III  rund um Coesfeld fand seinen krönenden Abschluss. Gemeldet waren 7 Hunde, 6 erschienen und konnten alle mit 1. Preis ihre Anlagen bestätigen.

Das lag sowohl an den gut vorbereiteten Hunden, – obwohl eine Gruppe nur aus „Erstlingsführern“ bestand –  als auch an dem guten Wildbesatz. Das typische Aprilwetter hatte eine Pause eingelegt und bescherte den Hunden und Führern erstklassiges Suchenwetter. Die erfahrenen Verbandsrichter hatten bei den gezeigten Leistungen keine Probleme, die Anlagen richtig zu erkennen und einzuordnen.  Die wiederholten Arbeiten in der Suche boten dann auch detaillierte Hinweise auf unterschiedliche, aber dennoch erstklassige Anlagen der noch jungen Hunde. Das zeigte sich in der planmäßigen Suche, im Finderwillen, im gewünschten Tempo bei sehr guter Kopfhaltung, immer dem Gelände angepasst, in der Wahrnehmung jeglicher Witterung und letztlich im festen Vorstehen und Nachziehen am gefundenen Wild. So machte Führen und Richten Spaß, ein richtig guter Tag für alle Beteiligten.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Gruppe I:

Caila von der Eickser Höhe  geführt von Frau Marion Bertling, Salzbergen, 1. Preis   (Suche 4h und Vorstehen 4h)

Una vom Kronsberg, geführt von Hendrik Dirkwinkel, Rietberg , 1. Preis

Arturo del Lago Turchese, geführt von André Knapheide, Osnabrück, 1. Preis (mit Haltabzeichen und Andreas Stern)

Esa von der Tannenburg, geführt von Martin Heiduk, Bippen konnte die Bedingungen für die  BTR (Bringtreue Prüfung) erbringen.

Gruppe II:

Ulf vom Holtvogt, geführt von Henryk Wenner, Steinfurt, 1. Preis

Ulla vom Holtvogt, geführt von  Martin Eckelmeier, Steinfurt, 1. Preis

Abby vom Goldensberg, geführt von Bernhard Wältring, Altenberge, 1. Preis

Zum Abschluss gab’s ein  gemeinsames Essen mit Preisverteilung und Aushändigung der Zeugnisse.

Der besondere Dank dieses Tages galt den Revierinhabern, unserem immer verlässlichen Organisator Paul Bockhold und nicht zuletzt unserem Geschäftsführer André Schiebener für die viele Arbeit vor und nach jeder Prüfung. Ein schöner Abschluss der diesjährigen Derby-Anlage Prüfungen für Deutsch-Kurzhaar.

F. S.

Derby II in Bad Essen

Der frühe Vogel ….

…..fängt den Wurm – dieses Sprichwort machten sich auch die Kurzhaar Freunde des  Derby II zu Nutze. Sofort nach Sonnenaufgang trafen sich die Teilnehmer schon um 7 Uhr in Bad Essen. In den großflächigen Revieren rund um Bad Essen war die Vegetation in diesem Jahr teils schon „kniehoch“. In der Frühe  sind die Fasanen noch unterwegs und trocknen ihr Federkleid in der ersten Morgensonne. Damit machen sie sich sichtbar und verraten ihre Anwesenheit. Die erfahrenen Revierführer Helmut Dierker und Johannes Cord-Klostermann kannten natürlich die besten Plätze und boten damit eine große Unterstützung für die Hundeführer/in. In mehreren Suchengängen konnten die teils noch recht jungen Hunde ihre Anlagen zeigen und machten es auch den Verbandsrichtern leicht, die Arbeiten richtig zu bewerten. Diese Vorteile kamen sicherlich auch den „Erstlings-Führern“ zu Gute. Gerade sie sind es, die ihre Hunde besonders gut auf den Prüfungstag vorbereiten und zeigen manchmal auch den „alten Hasen“, wie man’s richtig macht. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich gerade auch junge Jäger und Jägerinnen mit dem Hund beschäftigen und sich dann auch der Prüfung stellen. Darüber war auch der Prüfungsleiter André Schiebener bei der abschließenden Zeugnisübergabe sehr erfreut. Er bedankte sich besonders bei den Revier Inhabern für ihre Unterstützung, die wir in diesen Revieren schon über Jahre hinweg erfahren. Das hohe Leistungsniveau der heute vorgestellten Hunde zeigte sich  dann auch Einzelergebnisse wie folgt:

Gruppe I

Edo Contiomagus  Führer Sascha Schmitt, Lüdersburg, I. Preis, Nase und Vorstehen 4 h

Kiki vom Gerstener Weh   Führer Erpo Ismer, Wagenfeld, I. Preis, Nase und Vorstehen 4h

Festa Contiomagus   Führer Sascha Schmitt, Lüdersburg, I. Preis

Pinocchio aus dem Königswald  H.W. Schröder, Herzebrock, I. Preis, Vorstehen 4h

Aaron vom Steinbrink  Führer Gerd Meyer, Bohmte, I. Preis

Gruppe II

Nada vom Kalkrieser Berg  Ludwig Groß-Klußmann, I. Preis

Odette vom Kalkrieser Berg Lars Mithoff, Bohmte, I. Preis

Urmel vom Kronsberg   Führerin Frau Ulrike Meyer, Syke, I. Preis, Suche 4h

Cleo von der Eickser Höhe  Maik Vornholt, Wallenhorst, I. Preis

Cara von der Eickser Höhe  Thomas Graes, Nottuln, I. Preis

Anregender Gedankenaustausch in gemütlicher Runde beendete diesen Prüfungstag. Im Schlusswort  wies André Schiebener noch auf die bevorstehende Zuchtschau am 28. Mai in Kalkriese hin und ebenso auf unsere „Jubiläums-Zuchtrüden-Vorstellung“ am 11. Juni 2017 in Dinklage.

F. S.

Drei frisch ernannte Verbandsrichter

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Dorothee Guder aus Kalkriese, Dr. Hartwig Rolle aus Georgsmarienhütte und Thorsten Allendorf aus Drensteinfurt haben es geschafft. Durch Weiterbildung und Anwartschaften, sowie den bestandenen Sachkundenachweis haben die drei am 12.03.2017 die Berechtigung als Verbandsrichter/in erhalten.

Hierzu unseren Glückwunsch!

Waidmannsheil

Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.

Derby I am 13. März 2017 in Bakum

Im Märzen der Bauer ……

nein, nicht die Rösslein, heute waren es die „DK – Jungspunde“ mit ihren Führerinnen und Führern, die angespannt auf ihren ersten Prüfungstag zu steuerten. Heute sollten sie ihre jagdlichen Anlagen zeigen. Die Voraussetzungen waren nicht schlecht, der Wettergott hatte sein Bestes getan. Strahlender Sonnenschein schon am Morgen, allerdings bei sehr starkem Ostwind. Die anfänglichen 6-7° C steigerten sich dann kurz vor Mittag auf immerhin 12°. Unser 2. Vorsitzender Bernd Hönemann (vor Ort) hatte, was sein Revier betraf, wieder alle Register gezogen. Ein auffallend sehr guter Besatz an Fasanen und Hasen, wie auch schon in den vorherigen Jahren, erleichterten die Arbeiten für Hund, Führer und Verbandsrichter.

Nach den üblichen Vorbereitungen schickte unser Geschäftsführer André Schiebener die gemeldeten 18 Hunde (erschienen waren 17) aufgeteilt in drei Gruppen in die Reviere. Erfreulicherweise waren auch heute  wieder „Erstlingsführer“ dabei, die ihre Hunde, aber auch sich selbst in bester Manier präsentierten. Gut vorbereitete Hunde, ein sehr gut besetztes Niederwild-Revier und ideale Voraussetzungen machten es den erfahrenen Verbands-Richtern leicht, die Anlagen der jungen Hunde richtig zu erkennen und einzuordnen. So war es auch nicht überraschend, dass einige Hunde mit ganz hervorragenden Ergebnissen diese erste Anlagenprüfung abschlossen. Insgesamt endete dieses erste Derby mit Bestnoten auf ganz hohem Niveau. Nachstehend die Einzelergebnisse:

Gruppe I.

Gesa vom Lordsee, Führer Erwin Wallmann, Tecklenburg           1. Preis (Nase 4h – Vorstehen 4h)

Glen vom Lordsee, Führerin Anne Rickes, Halle                           1. Preis

Chocolate von der Eickser Höhe, Dr. Volker Janssen, Halle       1. Preis

Andra vom Holtruper Wald, Bernhard Spliethoff, Beelen        1. Preis

Ayko vom Holtruper Wald, Frank Burchert, Ennigerloh               3. Preis

Gruppe II.

Aida von der Steverquelle, Führer Walter Beckmann, Nottuln  1. Preis

Asco von der Steverquelle, Frank Wilhelmer, Telegte               1. Preis

Azuri von der Steverquelle, Christa Postert, Bielefeld                  1. Preis

Queen II vom Dinkelhof, Theo ten Elzen, Haaksbergen NL              1. Preis (Suche 4h – Vorstehen 4h)

Vivant vom Hinschen-Hof, Ralf Heye, Belm                                    1. Preis

Ness vom Kalkrieser Berg, Daniela Meerpohl, Westerkappeln    1. Preis

Gruppe III.

Amtmann vom Buchenbogen, Stefan Foullois, Münster           1.   Preis

Apollo vom Goldensberg, Mareike Wolff, Neu Wulmsdorf         1. Preis

Carlo der Eickser Höhe, Carsten Börs, Bad Iburg                        1. Preis

Onna vom Kalkrieser Berg, Hans-Jürgen Grawunder, Engter     1. Preis

Olga vom Kalkrieser Berg, Simone von Dreele, Bramsche           1. Preis (Nase 4h – Suche 4h – Vorstehen 4h)

Über diese herausragende Leistung hat sich Frau von Dreele besonders gefreut, zumal sie als „Erstlings-Führerin“ ihren ersten Hund auf einem Derby führte. Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seit und von allen Teilnehmern des Derby I.

Mit der Preisverteilung in gemütlicher Runde und in bester Atmosphäre ging dieser Prüfungstag zu Ende. Ein Tag, der bei allen Teilnehmern sicherlich in bester Erinnerung bleibt.

F.S.

Das war der Anfang …

Erinnerungen an Prof. Dr. Alfons Lemper

Mit der Zuchtrüden-Vorstellung in Dinklage am 11. Juni 2017 wiederholt sich diese Veranstaltung in 43 Jahren zum 20. Mal. Seine Gedanken dazu überließ uns Prof. Dr. Alfons Lemper im 10. Katalog von 1994. Damals schrieb er:

                20 Jahre DK-Zuchtrüden-Vorstellung in Dinklage

Die Deutsch-Kurzhaarklubs des norddeutschen Zuchtgebietes, die, gemessen an den Eintragungen, etwa zwei Drittel des Zuchtgeschehens bestreiten, können in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Am 29. Mai 1994 findet – 20 Jahre nach ihrer Gründung – zum 10. Male die DK-Zuchtrüden-Vorstellung statt. Diese Veranstaltung ist, verbunden mit dem Veranstaltungsort Dinklage, inzwischen längst zu einer Institution und zu einem Begriff geworden. 

Manch einer mag sich vor 20 Jahren gefragt haben, ob es denn noch notwendig oder auch sinnvoll sei, neben den bereits existierenden überregionalen Prüfungen „Internationale Kurzhaarprüfung IKP“ und „Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung“ eine weitere überregionale Veranstaltung ins Leben zu rufen. Das es richtig und zweckmäßig war, es zu tun, beweist nicht nur der Erfolg dieser Veranstaltung selbst, sondern mindestens ebenso sehr die Tatsache, dass inzwischen mehrere große Zuchtverbände, u. a. der VDD, diesem Beispiel gefolgt sind und ähnliche Zuchtrüden-Vorstellungen mit großem Erfolg und starker Resonanz praktizieren. 

Die Idee, zuchtwürdige Rüden in jährlichem oder zweijährigem Rhythmus zusammenzuziehen, um den interessierten Züchtern eine kompakte Übersicht über das in erreichbarer Nähe verfügbare Rüdenmaterial zu bieten, war im Grunde gar nicht einmal so neu. Sie stammt noch aus der Vorkriegszeit, möglicherweise von Dr. Kleemann selbst. Es war nämlich Jürgen v. Bernuth, der in der Nachfolge Dr. Kleemanns die Leitung des DK-Verbandes übernommen  hatte, der im Jahre 1939 in Winningen eine Reihe prominenter, auf Prüfungen und z. T. auch schon in der Zucht bewährte Rüden zusammenzog, um sie – nach Linien geordnet- einem sachkundigen Publikum vorzustellen. Diese Zuchtrüden-Vorstellung gilt heute als die 1. Kleemann-Prüfung. In Wirklichkeit war sie keine Prüfung, sondern eben eine „Vorstellung“. Die Rüden waren vorausgewählt und wurden zu diesem Treffen eingeladen. Sie wurden, nach Linien geordnet, ausführlich im Ring besprochen und bewertet. Von 21 Hunden erhielten damals 15 ein „V“ – vorzüglich. Anschließend wurden sie im Paarhühner-Feld vorgeführt. Es gab weder eine Prüfungsordnung, noch ein Bestehen oder Nichtbestehen. Das alles entwickelte sich später. 

Die späteren überregionalen Prüfungen, d. h. auch die Kleemann-Prüfung als Zuchtauslese-Prüfung konnten und können bei allem Informationswert einen Nachteil nicht verdecken. Die dort vorgestellten Hunde werden nach einer Besprechung im Ring innerhalb ihrer Gruppe im Feld und im Wasser geprüft. Wer nicht zufällig der Prüfung beiwohnt, bekommt die Hunde kaum je wieder zu Gesicht. Ein möglicherweise großes Informationsbedürfnis bleibt somit unerfüllt. 

Hier anzusetzen war das Bestreben der Väter der Idee, der heutigen Zuchtrüden-Vorstellung, als die wohl, bei aller gebotenen Bescheidenheit, der Verfasser dieser Zeilen und der Vorsitzende des Nachbarklubs Artland-Emsland, Horst-Dieter Schiebener, gelten können. In unzähligen langen, zweiseitigen Gesprächen und vielen Diskussionen mit den Vorsitzenden und Zuchtwarten der norddeutschen Klubs wurden Ziel und Zweck, Ort und Verfahrensmodus erörtert. Es sollten als zuchtwichtig erkannte oder erhoffte Rüden, auf Vorschlag der beteiligen Klubs, eingeladen werden und zwar möglicherweise nicht nur ein einziges Mal, sondern auch ein zweites und drittes Mal. Denn erfahrungsgemäß ist es für viele Züchter von hohem Interesse,  bewährte Rüden, die vielleicht schon drei Nachkommen-Generationen vorweisen können, in hohem Lebensalter in natura sehen und vergleichen zu können. Im Ring werden die Rüden dann besprochen, nicht jedoch bewertet. Die Züchter haben die Möglichkeit zu vergleichen, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, Fotos zu machen usw. Eine verständlicherweise begrenzte Zahl von Nachkommen, soweit vorhanden, rundet das Bild ab. In den ersten Jahren fand nach der Besprechung im Ring noch ein Feldgang statt, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, jeden Hund auch in der Bewegung zu sehen. Von diesem Verfahren wurde später aus verschiedenen Gründen wieder Abstand genommen. In einzelnen Jahren wurde die Veranstaltung auch auf Video aufgenommen. Diese Videos waren besonders im Ausland sehr beliebt.

Als wichtige und äußerst gefragte Ergänzung der eigentlichen Vorstellung erweist sich immer wieder der jeweils herausgebrachte Katalog, in dem alle vorgestellten Rüden mit Bild, Leistungszeichen, komprimierter Ahnentafel und sachkundiger Kurzbesprechung aufgeführt sind. Dieser Katalog, dessen Herstellung zwar viel organisatorischen Aufwand und auch Kosten erfordert, ist aber für viele ernsthafte Züchter bei ihrer Zuchtwahl eine fast unverzichtbare Hilfe, zumal neben den Daten der Hunde, auch so wichtige Dinge wie Anschrift und Telefon des Rüdenhalters, auf Anhieb greifbar sind. Auch die Praxis dieses Katalogs wird von anderen Zuchtverbänden in ähnlicher Form gepflegt. Aus vielen Gesprächen weiß ich, mit wie viel Passion und Sorgfalt Züchter diesen Katalog zu Rate ziehen, wenn wieder das Problem der Deckrüden Auswahl ansteht. 

Bezüglich der Ortswahl war es seinerzeit ein wichtiges Argument, einen Ort zu wählen, der geographisch möglichst in der Mitte des Zuchtgebietes liegen und verkehrsgünstig erreichbar sein sollte, damit man den interessierten Züchtern weite Anreisen ersparte. Weite Reisen und kostspielige Übernachtungen schrecken gerade viele einfache Züchter ab. Dinklage hat sich in dieser Hinsicht als gute Wahl erwiesen. Es liegt im Oldenburgischen, in unmittelbarer Nähe der A1. 

Auch ein möglicher turnusmäßiger Wechsel des Veranstalters ist wiederholt diskutiert worden. Letztlich sprachen doch der vertraute Weg und Ort für die Beibehaltung des einmal gewählten Standortes. Das Hinzukommen der neuen Bundesländer hat die Standortfrage erneut aufleben lassen. Noch ist eine andere Entscheidung nicht gefallen. 

Die beteiligten Klubs haben von Anfang an Wert darauf gelegt, diese Veranstaltung als ihre ureigenste Angelegenheit und nicht als Sache des Verbandes zu betrachten. Anfängliche Sorgen der Verbandsführung, es könnte sich so etwas wie eine Konkurrenz im Verband entwickeln, erwiesen sich als unbegründet. Gelegentliche Vorstöße,  diese regionale Veranstaltung zu einer zentralen Verbandsveranstaltung umzugestalten, konnten sich nicht durchsetzen. 

Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass die Institution Zuchtrüden-Vorstellung höchst informativ und wertvoll ist, aber auch eines erheblichen Einsatzes des Veranstalters bedarf. Die Initiatoren hoffen, dass sich auch künftig genügend Idealisten finden werden, die bisherige gute Tradition fortzusetzen. 

Prof. Dr. Alfons Lemper, Kurzhaarklub Weser Bremen

Seit vielen Jahren bemühen wir uns, dieses Erbe weiter zu tragen und die Tradition zu pflegen. Trotz umfangreicher Arbeiten, begleitet von nicht unerheblichen Kosten, ist die Freude am Deutsch-Kurzhaar die Triebfeder für unser Tun. Wenn alle interessierten DK-Freunde mit in die Speichen greifen, werden wir sicher auch die 30. Ausgabe des „Dinklager Katalogs“ schreiben. Dafür bedanken wir uns bei allen die mitarbeiten und hoffen, dass auch unsere Deckrüden Besitzer dieses Ziel tatkräftig unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark – die gegenseitige Unterstützung aller Beteiligten ist der Garant für die nächsten Jahre und hilft uns, jeden DK – Interessenten umfangreich zu informieren. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein „Wiedersehen“ am 11. Juni 2017 in Dinklage.

 Weitere Details auf unserer Hompage  www.dk-artland-emsland.de

Ferdinand Schlattmann

Kurzhaarklub Artland-Emsland e. V.